Dass auf Mau­ri­ti­us para­die­si­sche Zustän­de herr­schen, ist all­ge­mein bekannt. Dass es sich um einen der welt­weit bes­ten Spots zum Kite­sur­fen han­delt, hat sich mitt­ler­wei­le eben­falls her­um­ge­spro­chen. In Unse­rem Arti­kel stel­len wir das Para­dies zum Kite­sur­fen näher vor.

Nicht im Gelob­ten Land, son­dern auf der Insel Mau­ri­ti­us lan­de­ten 1940 nach wochen­lan­ger Irr­fahrt etwa 1600 Juden, die vor den Nazis flo­hen. Dort wur­den sie als Depor­tier­te in ein ehe­ma­li­ges Gefäng­nis ver­bracht. Im kom­men­den Jahr soll ein klei­nes jüdi­sches Muse­um an die Zeit der Depor­ta­ti­on erin­nern, berich­tet Ant­je All­rog­gen in die­ser außer­ge­wöhn­li­chen Geschich­te über Mau­ri­ti­us.

Heu­te wer­fen wir mit Ant­je All­rog­gen einen Blick über den Insel­rand. Rodri­gues, 850 Kilo­me­ter öst­lich von Mada­gas­kar gele­gen, ist die kleins­te der Mas­­ka­­re­­nen-Inseln im Indi­schen Oze­an. Wenn man von den zahl­rei­chen noch klei­ne­ren Eilan­den absieht, die fan­ta­sie­vol­le Namen tra­gen. Eine Land­schaft, die Fischer und Vögel poe­tisch wer­den lässt.

Mau­ri­ti­us gilt als Per­le des Indi­schen Oze­ans. Kein Wun­der, dass die Insel von Zuge­reis­ten wim­melt, die sich auf Dau­er nie­der­las­sen wol­len. Doch nur weni­gen gelingt es, mehr als eini­ge Jah­re zu blei­ben — und man­cher ver­lässt das Para­dies flucht­ar­tig wie­der. Mit dem Kom­men und Gehen auf Mau­ri­ti­us beschäf­tigt sich Ant­je All­rog­gen.

Mut zahlt sich aus. Soviel steht fest. Immer mehr Paa­re hei­ra­ten in Deutsch­land und ver­brin­gen ihre Flit­ter­wo­chen auf der Traum­in­sel Mau­ri­ti­us. Dabei ist ein neu­er Trend ent­stan­den. „Das After-Wed­­ding-Shoo­­ting“. Die Bräu­te neh­men ihr Braut­kleid mit ins Flug­zeug und bevor­zu­gen ein Shoo­ting mit Son­nen­ga­ran­tie. Sie las­sen sich im Spa-Bereich der luxe­riö­sen Hotels ver­wöh­nen und sty­len.” So […]

Das Musik­thea­ter hat eine gewis­se Tra­di­ti­on auf Mau­ri­ti­us. Die fran­zö­si­schen und bri­ti­schen Kolo­ni­al­her­ren hat­ten Opern­häu­ser bau­en las­sen und bis zur Unab­hän­gig­keit der Insel 1968 wur­de die Opern­kul­tur auch gepflegt. Nun soll sie wie­der auf­le­ben. Das all­jähr­li­che Operfes­ti­val ist dafür von gro­ßer Bedeu­tung, wie auch Ant­je All­rog­gen in ihrem Bei­trag berich­tet.

Die bei­den staat­li­chen Hoch­schu­len von Mau­ri­ti­us genie­ßen inter­na­tio­nal nicht gera­de den bes­ten Ruf. Das soll sich in den kom­men­den Jah­ren ändern: Die mau­ri­ti­sche Regie­rung will mehr Ein­hei­mi­sche stu­die­ren las­sen und auch mehr inter­na­tio­na­le Stu­die­ren­de anlo­cken, weiß Ant­je All­rog­gen zu berich­ten. Bis 2020 erwar­tet man 100.000 aus­län­di­sche Gäs­te auf der Insel.

Die Jour­na­lis­tin Ant­je All­rog­gen lebt mit ihrer Fami­lie ein hal­bes Jahr lang auf der Insel Mau­ri­ti­us. Die jüngs­te Toch­ter geht dort in den Kin­der­gar­ten, die älte­re besucht eine inter­na­tio­na­le Schu­le — und fährt jeden Tag mit dem Schul­bus über die Insel.

Der klei­ne Laden “Her­bal N. Moo­too­sa­my” ist bis weit über die Gren­zen von Port Lou­is hin­aus bekannt und dient Sybil­le Möckl als gelun­ge­ner Auf­ma­cher für Ihren Arti­kel “Mau­ri­ti­us: Per­le im Oze­an”, der vor allem das fried­li­che Mit- und Neben­ein­an­der der unter­schied­li­chen Kul­tu­ren und Reli­gio­nen auf der Insel beschreibt.