Mau­ri­ti­us gilt als Per­le des Indi­schen Oze­ans. Kein Wun­der, dass die Insel von Zuge­reis­ten wim­melt, die sich auf Dau­er nie­der­las­sen wol­len. Doch nur weni­gen gelingt es, mehr als eini­ge Jah­re zu blei­ben — und man­cher ver­lässt das Para­dies flucht­ar­tig wie­der. Mit dem Kom­men und Gehen auf Mau­ri­ti­us beschäf­tigt sich Ant­je Allroggen.

Die bei­den staat­li­chen Hoch­schu­len von Mau­ri­ti­us genie­ßen inter­na­tio­nal nicht gera­de den bes­ten Ruf. Das soll sich in den kom­men­den Jah­ren ändern: Die mau­ri­ti­sche Regie­rung will mehr Ein­hei­mi­sche stu­die­ren las­sen und auch mehr inter­na­tio­na­le Stu­die­ren­de anlo­cken, weiß Ant­je All­rog­gen zu berich­ten. Bis 2020 erwar­tet man 100.000 aus­län­di­sche Gäs­te auf der Insel.

Die Jour­na­lis­tin Ant­je All­rog­gen lebt mit ihrer Fami­lie ein hal­bes Jahr lang auf der Insel Mau­ri­ti­us. Die jüngs­te Toch­ter geht dort in den Kin­der­gar­ten, die älte­re besucht eine inter­na­tio­na­le Schu­le — und fährt jeden Tag mit dem Schul­bus über die Insel.

Im Dezem­ber 2010 war Ant­je All­rog­gen mit ihrem Mann in Ham­burg zum Mit­tag­essen ver­ab­re­det. Er war dort in einer Ree­de­rei beschäf­tigt. Nach einem fes­ten Hän­de­druck frag­te sie der Chef ihres Man­nes, ob sie sich vor­stel­len kön­ne, mit ihrer Fami­lie für eini­ge Zeit nach Mau­ri­ti­us zu gehen. 

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