Die mau­ri­ti­sche Lite­ra­tur­sze­ne hat­te es nicht leicht, sich zu ent­wi­ckeln: Wäh­rend der Kolo­ni­al­zeit gal­ten ein­hei­mi­sche Schrift­stel­ler als Autoren zwei­ter Klas­se. Aber auch heu­te noch wer­den jun­ge Lite­ra­ten weit­ge­hend igno­riert. Nur lang­sam öff­net sich das Land sei­ner Hei­mat­li­te­ra­tur. Lesen Sie dazu die­sen Arti­kel von Ant­je All­rog­gen.

Der Fluch der Pal­me
Die mau­ri­ti­sche Lite­ra­tur­sze­ne will sich von Kli­schees und ehe­ma­li­gen Kolo­ni­al­her­ren lösen

Von Ant­je All­rog­gen

Es ist wie ein Fluch: Wo immer ein mau­ri­ti­scher Schrift­stel­ler auch lebt, wo immer er auch schreibt, die Kokos­pal­me lässt ihn ein­fach nicht los. Die mau­ri­ti­sche Schrift­stel­le­rin Anan­da Devi, die seit meh­re­ren Jahr­zehn­ten in Genf wohnt, hat mit einer Novel­le sogar den Ver­such unter­nom­men, vor die­sem Para­dies-Kli­schee bis in die Ant­ark­tis zu flie­hen. Doch ihr Ver­such ist wie der ande­rer Autoren geschei­tert: Der mau­ri­ti­sche Schrift­stel­ler bleibt der Kokos­pal­me ver­haf­tet — ob er will oder nicht.

Ich den­ke, es ist ganz klar, dass sich gera­de Insel­li­te­ra­tur im Süden, fran­ko­fo­ne Lite­ra­tur von die­sen Kli­schees nur schwer lösen kön­nen, weil ein­fach die­ses Kli­schee auf­ge­baut wird vom west­li­chen Leser. Das darf man nicht unter­schät­zen, denn der Groß­teil die­ser Lite­ra­tur wird eben in Frank­reich und Eng­land ver­legt. Das heißt, die­ser Blick, die­se Erwar­tungs­hal­tung der Exo­tik, die ist wei­ter­hin da. Was inter­es­sant ist, dass eben eini­ge Autoren sich ein­fach damit sagen, Teil einer Erneue­rungs­be­we­gung, Teil eins neu­en iden­ti­täts­schaf­fen­den Dis­kur­ses ist es eben, sich gegen die­se Exo­tik zu stel­len. Aber natür­lich auf sehr ver­schie­de­ne Art und Wei­se. Dass sich sehr vie­le mau­ri­ti­sche Autoren einer soge­nann­ten Anti-Tro­pi­ka­li­sie­rung ver­schrei­ben. Das heißt also abso­lut weg­ge­hen wol­len von die­sen idyl­li­schen Lagu­nen Strand Son­nen­un­ter­gang usw. Piro­gen-Bild, das aber inhä­rent ist in gewis­ser Wei­se”,

sagt der aus Deutsch­land stam­men­de Mar­kus Arnold, der von La Réuni­on aus über die post­ko­lo­nia­le Lite­ra­tur im Indi­schen Oze­an forscht. Spä­tes­tens seit der Jahr­tau­send­wen­de ist die Gewalt zum Mar­ken­zei­chen mau­ri­ti­scher Lite­ra­tur gewor­den. Sie bil­det nicht nur den Rah­men für die Hand­lung und rich­tet sich nicht nur gegen die “Obe­ren”, son­dern mani­fes­tiert sich auch in vie­len ande­ren For­men, so Arnold:

“Es gibt die­se Lite­ra­tu­ren, die man unter dem Label Post­ko­lo­ni­al-Lite­ra­tu­ren bezeich­nen kann, die spie­len mit die­sem The­ma schon seit dem Beginn, seit ihrer Geburt, mit den Anti­ko­lo­nia­li­sie­rungs­be­we­gun­gen und Post­ko­lo­ni­en der 50er-, 60er-, 70er-Jah­re usw. Was jetzt spe­zi­ell ist in den letz­ten Jah­ren oder in den letz­ten zehn, 15 Jah­ren, dass es ein­fach auch einen Wech­sel gibt in der Moda­li­tät, wie man die­se Gewalt erzählt und bestimm­te Ästhe­ti­ken ver­wen­det, die vor­her nicht da waren. Die Fra­ge ist nicht mehr unbe­dingt allein: Was wird erzählt, son­dern: Wie wird es erzählt.”

Ange­fan­gen hat die­se neue Bewe­gung his­to­risch gese­hen mit dem Ein­tritt Mau­ri­ti­us’ in die Unab­hän­gig­keit vor 45 Jah­ren. Nach­dem der klei­ne Insel­staat über Jahr­hun­der­te von Kolo­ni­al­staa­ten — den Nie­der­län­dern, den Fran­zo­sen, zuletzt den Bri­ten — regiert wor­den war, war er plötz­lich ganz auf sich allein gestellt.

Die vie­len eth­ni­schen und kul­tu­rel­len Grup­pen — in Rei­se­füh­rern ger­ne als funk­tio­nie­ren­des har­mo­ni­sches Mul­ti­kul­ti beschwo­ren -, leb­ten auf Mau­ri­ti­us wie klei­ne Satel­li­ten ihrer eins­ti­gen Hei­mat­län­der — Indi­en, Mosam­bik, Frank­reich, Eng­land und Chi­na — und muss­ten trotz ihrer unüber­wind­ba­ren Unter­schied­lich­keit in ein irgend­wie demo­kra­tisch anmu­ten­des Gleich­ge­wicht gebracht wer­den. Den Über­gang in die Sou­ve­rä­ni­tät erleb­ten die Mau­ri­tier als eine Zeit vol­ler Armut und Ori­en­tie­rungs­lo­sig­keit, erin­nert sich die Schrift­stel­le­rin Anan­da Devi:

Ich habe sehr früh als Kind, als Jugend­li­che zu schrei­ben ange­fan­gen. Und ich glau­be, mein Blick auf das dama­li­ge Mau­ri­ti­us war ein sehr trau­ri­ger. Als Mau­ri­ti­us 1968 unab­hän­gig gewor­den war, gab es hier sehr viel Armut. Ein Drit­te-Welt-Land. Vie­le Men­schen leb­ten unter sehr schwie­ri­gen Bedin­gun­gen. Und ich glau­be, das hat mich als jun­ge Autorin inter­es­siert, die­se Lebens­um­stän­de zu beschrei­ben, auch über Din­ge, über die man damals auf Mau­ri­ti­us schwieg. Mein ers­ter ver­öf­fent­lich­ter Roman ist aus der Sicht einer jun­gen kreo­li­schen Pro­sti­tu­ier­ten aus Port Lou­is in der ers­ten Per­son geschrie­ben. Das hat die Leu­te damals scho­ckiert. Ich kam zwar über­haupt nicht aus die­sem Milieu, aber ich hat­te mich in ihre Haut, in ihren Kör­per bege­ben, um ihre Geschich­te zu erzäh­len. Seit­dem habe ich nicht auf­ge­hört, ande­re Per­so­nen zu bewoh­nen. Und oft — bedingt durch mei­ne Lei­den­schaft zu schrei­ben — fes­seln mich Erleb­nis­se von Gewalt und Tra­gik. Ich glau­be, es ist wie die Ent­de­ckung des mensch­li­chen Seins, die Fra­ge, was dem Men­schen beim Erlei­den von Gewalt geschieht.”

Das “neue” unab­hän­gi­ge Mau­ri­ti­us leg­te Miss­stän­de in der Gesell­schaft offen, die von den Kolo­ni­al­staa­ten lan­ge kaschiert wor­den waren. Die gesell­schaft­li­che Des­ori­en­tie­rung mün­de­te 1989 in einen regel­rech­ten bür­ger­kriegs­ähn­li­chen Auf­stand der Bevöl­ke­rung: Zum ers­ten Mal in der Geschich­te von Mau­ri­ti­us for­mier­te sich Wider­stand, als Kaya, damals der popu­lärs­te Sän­ger in Mau­ri­ti­us, wäh­rend eines Kon­zerts auf der Büh­ne Mari­hua­na rauch­te und damit die Lega­li­sie­rung der Dro­ge pro­pa­gie­ren woll­te. Die Regie­rung griff noch wäh­rend des Kon­zerts ein und nahm Kaya in Gewahr­sam. Fünf Tage spä­ter, am 21. Febru­ar, wur­de der Sän­ger in sei­ner Zel­le tot auf­ge­fun­den. Den offi­zi­el­len Anga­ben zufol­ge starb er durch einen Schä­del­bruch, den er sich selbst zuge­fügt haben soll. Die Bevöl­ke­rung reagier­te auf die­se poli­ti­sche Will­kür ent­setzt. Es kam zu tumult­ar­ti­gen Sze­nen.

Der mau­ri­ti­sche Autor Carl de Sou­za hat­te die­sen Ereig­nis­sen 1999 einen Roman gewid­met: Das jun­ge Mäd­chen San­tee, im wei­te­ren Ver­lauf auch Shak­un­ta­la genannt, irrt durch die Wir­ren der Nacht, sie hat ihren jün­ge­ren Bru­der Ram ver­lo­ren. Auf ihrer Suche nach ihm begeg­net sie zwie­lich­ti­gen Per­so­nen, plün­dert ein Geschäft aus, ver­liebt sich in Ramesh, der einer ande­ren Reli­gi­on als sie sel­ber ange­hört, und ent­geht nur knapp einem Selbst­mord­ver­such. Der Auf­stand der Mas­sen ent­zweit das jun­ge Geschwis­ter­paar, doch Bru­der und Schwes­ter blei­ben auf der Suche nach sich selbst und dem ande­ren:

Er ist der klei­ne Bru­der von nie­man­dem, vor allem nicht von San­tee, die völ­lig den Ver­stand ver­lo­ren hat und sich nun im “Dino-Store” amü­siert. Er ist Ram, und selbst dar­über ist er sich nicht mehr wirk­lich sicher. Er ist irgend­wie aus einem Käfig her­aus­ge­kom­men, ohne sich dar­über aber wirk­lich bewusst zu sein. Shak­un­ta­la sagt dies, Shak­un­ta­la sagt das, du sollst dich nicht bewe­gen, nicht noch ein­mal abhau­en, ohne vor­her bescheid zu sagen. Du wirst dich jetzt ruhig in die­sen Ses­sel hin­set­zen. Das ist ja wohl nicht so schwer, oder?

De Sou­za ist mit die­sem Roman einer der ers­ten mau­ri­ti­schen Schrift­stel­ler, der die vio­lence cachée, die plötz­lich hin­ter dem fried­li­chen Bild der Insel zuta­ge getre­ten war, lite­ra­risch the­ma­ti­sier­te. De Sou­za ist damit auch einer der ers­ten Autoren des Insel­ar­chi­pels, der an der Dekon­struk­ti­on des Para­dies­my­thos’ aktiv betei­ligt war.

Die Din­ge haben sich mir qua­si auf­ge­zwun­gen. Damals schrieb ich über gesell­schaft­li­che Miss­stän­de auf Mau­ri­ti­us, den Streit der ein­zel­nen eth­ni­schen Grup­pen unter­ein­an­der. Und dann kam die­se Revol­te, die auf eine Per­son, Kaya, zurück­zu­füh­ren war. Das war wie ein plötz­li­ches Auf­fla­ckern einer Gewalt, auf die hier nie­mand gefasst gewe­sen war. Mit die­sem The­ma muss­ten wir uns nun aus­ein­an­der­set­zen. Die­se Auf­stän­de haben unse­re Gesell­schaft erschüt­tert. Ganz Mau­ri­ti­us war wie unter Schock. Vier Mona­te blieb die Insel in einer Star­re, so als habe man Angst, dass das Mons­ter noch ein­mal auf­wa­chen kön­ne. Danach habe ich zu schrei­ben ange­fan­gen, um die Unru­hen zu ver­ar­bei­ten.”

Auch ande­re Schrift­stel­ler aus Mau­ri­ti­us erle­ben ihr Schrei­ben als ein the­ra­peu­ti­sches, viel­leicht auch enga­gier­tes Schrei­ben, das, anders gemeint als im sar­tre­schen Sin­ne, sich von frü­he­ren kolo­nia­len Zwän­gen los­sagt und dadurch sozia­le Bruch­stel­len in der mau­ri­ti­schen Gesell­schaft deut­lich benennt. Das Auf­de­cken von “Wahr­hei­ten” erlebt der Autor als Befrei­ung, die zur eige­nen Selbst­fin­dung dient, den Leser aber immer mit­ein­be­zieht. Mar­kus Arnold:

Der Begriff enga­gier­te Lite­ra­tur ist natür­lich ein biss­chen behaf­tet mit Sart­re usw., aber gene­rell sind alle Autoren Trä­ger einer gewis­sen Mes­sa­ge. Natür­lich rela­tiv sub­til. Das post­ko­lo­nia­le Erbe ist noch sehr stark. Das sind jun­ge Natio­nen, Brenn­punk­te, die noch dis­ku­tiert wer­den müs­sen, was das Patri­ar­chat angeht, Gen­der­ge­walt, sol­che Din­ge, die man in west­li­chen Demo­kra­ti­en nicht mehr so offen kennt. Das ist auf jeden Fall ein Punkt, der da ist, und somit gestal­tet sich auch die­se vio­lence, die­se Gewalt, in den Roma­nen des Südens schon anders. Auch des­we­gen, weil sie, ob es eine gute Sache ist oder nicht, aber auto­ma­tisch auch eine Reprä­sen­ta­ti­on ist von dem Kol­lek­ti­ven, einer kol­lek­ti­ven Idee.”

Die Roma­ne, die über Mau­ri­ti­us erzäh­len, wer­den auf der Insel sel­ber nur von einer zu ver­nach­läs­si­gen­den klei­nen Bil­dungs­schicht gele­sen. Immer­hin sind noch mehr als 13 Pro­zent der Insel­be­woh­ner Analpha­be­ten. Vie­le Insu­la­ner kön­nen sich den Kauf eines Buches schlicht­weg nicht leis­ten. Die meis­ten mau­ri­ti­schen Schrift­stel­ler lei­den bis heu­te dar­un­ter, dass sie in ihrem Hei­mat­land kaum jemand kennt. Anan­da Devi:

“Ich schrei­be jetzt schon seit 40 Jah­ren. Ich kann mich dar­an erin­nern, dass ich mei­ne ers­ten Bücher, die übri­gens zuerst von mau­ri­ti­schen Ver­la­gen ver­öf­fent­licht wur­den, in kei­ner ein­zi­gen Buch­hand­lung auf Mau­ri­ti­us fand. Zu die­ser Zeit wur­den die mau­ri­ti­schen Autoren hier auf der Insel wirk­lich ein wenig wie Autoren zwei­ter Klas­se behan­delt. Das hat mir damals weh­ge­tan. Als mei­ne spä­te­ren Bücher dann aber in aus­län­di­schen Ver­la­gen ver­öf­fent­licht wur­den, bei Gal­li­mard, war ich auf ein­mal sehr ange­se­hen auf Mau­ri­ti­us. Das Aus­land brach­te mir die Aner­ken­nung in mei­nem Hei­mat­land. Inzwi­schen inter­es­sie­ren sich die Mau­ri­tier sehr für mei­ne Bücher, man bespricht sie in Semi­na­ren an der Uni­ver­si­tät usw.”

Um die mau­ri­ti­sche Lite­ra­tur auch im eige­nen Land bekann­ter zu machen, wur­de vor etwas mehr als einer Woche der ers­te “Salon du liv­re” auf Mau­ri­ti­us ver­an­stal­tet, der zahl­rei­che mau­ri­ti­sche Autoren sowie Schrift­stel­ler aus dem Aus­land ein­lud und so erst­mals eine lite­ra­ri­sche Bestands­auf­nah­me wag­te. “Con­flu­en­ces” nann­te sich die Buch­mes­se viel­deu­tig und ließ den Insel­staat vor allem durch mau­ri­ti­sche Autoren reprä­sen­tie­ren, die sowohl auf Mau­ri­ti­us, als auch im Aus­land bereits zu einer gewis­sen Aner­ken­nung gekom­men sind. Die jün­ge­re Genera­ti­on fehl­te kom­plett, eben­so die Grup­pe der ein­hei­mi­schen Autoren, denen bis­her noch kei­ne Ver­öf­fent­li­chung in einem aus­län­di­schen Ver­lag geglückt ist. Immer­hin ver­sprach der mau­ri­ti­sche Pre­mier­mi­nis­ter in sei­ner Eröff­nungs­re­de, Tex­te mau­ri­ti­scher Autoren in den schu­li­schen Lehr­plan zu inte­grie­ren.

Auch der pro­mi­nen­tes­te Ver­tre­ter der mau­ri­ti­schen Lite­ra­tur, Jean Marie Gust­ave le Clé­zio fehl­te. Ein paar wohl­wol­len­de Wor­te über den Welt­frie­den, vor­ge­tra­gen von einem Welt­ge­reis­ten mit mau­ri­ti­schen Wur­zeln, hät­ten viel­leicht dazu ermu­tigt, weni­ger zweit­klas­si­ge Schrift­stel­ler aus dem — vor­wie­gend fran­zö­si­schen — Aus­land ein­zu­la­den und statt­des­sen der Buch­mes­se mehr Raum zu geben, um eige­ne kul­tu­rel­le und lite­ra­ri­sche Schät­ze zu heben.

Zahl­rei­che unver­öf­fent­lich­te Tex­te frü­he­rer Autoren in den Archi­ven wären zu ent­de­cken, ganz zu schwei­gen von den “Siran­das”: Volks­mär­chen, die in kreo­li­scher Spra­che auf Mau­ri­ti­us geschrie­ben wur­den und von dort aus ver­än­dert auch ande­re Inseln im Indi­schen Oze­an erreich­ten. In die­sen Geschich­ten geht es übri­gens sehr häu­fig um Engel, die Dämo­nen von der Insel Mau­ri­ti­us ver­trei­ben. Man hät­te ein­fach ger­ne mehr Autoren wie Amal Sew­to­hul auf der Mes­se gese­hen, der einer Schrift­steller­ge­nera­ti­on nach Anan­da Devi ange­hört und selbst­iro­nisch und übri­gens rela­tiv gewalt­frei die Pal­men­strän­de von Mau­ri­ti­us nach Aus­tra­li­en ver­or­tet und so der Ver­kit­schung sei­nes Insel­pa­ra­die­ses mit viel Humor aus dem Weg geht.

Über die Autorin:

Ant­je All­roggen hat an den Uni­ver­sitäten Bonn und Nan­cy (Frankre­ich) Kun­st­geschichte, Philoso­phie und Kom­para­tis­tik stu­diert. Seit dem Jahr 2000 arbei­tet sie als Kul­tur– und Reise­jour­nal­istin für diver­se ARD-Hör­funk­an­stal­ten, vor allem für den Deutsch­land­funk. Jour­nal­is­tis­che Stipen­dien führ­ten sie unter ande­rem nach Marok­ko und an die Duke Uni­ver­sity in North Car­olina / USA. Mit ihrem Mann und ihren bei­den Töch­tern (zwei und acht Jah­re) lebt sie für ein Jahr in Grand Baie/ Mau­ri­tius. Vie­len Dank an Frau All­roggen und den Deutsch­land­funk, die uns erlau­ben, die großar­ti­gen Geschich­ten und Bei­träge für unse­re Leser zu ver­öf­fent­li­chen!