Anke und Ralf Schlos­ser bereis­ten im Novem­ber 2008 Mau­ri­ti­us zum zwei­ten Mal nach 2001 und haben uns einen aus­führ­li­chen Rei­se­be­richt mit­ge­bracht, der einen glei­cher­ma­ßen abwechs­lungs­rei­chen wie erhol­sa­men Urlaub doku­men­tiert.

Auf der Stra­ße und am Strand” — Rei­se­b­reicht von Anke und Ralf Schlos­ser

1. und 2. Tag (Anrei­se)

Am 14. Novem­ber 2008 ging es um 16:40 Uhr zum Flug­ha­fen nach Frank­furt. Um 17:40 Uhr öff­ne­te der Check-In der Air Mau­ri­ti­us im Ter­mi­nal 2 Hal­le E. Nach einer Minu­te waren wir unse­re Kof­fer los und hat­ten unse­re Board­kar­ten in der Hand. Um 20 Uhr war dann Boar­ding und pünkt­lich um 21 Uhr hoben wir ab. Nun hat­ten wir 11 Stun­den Flug vor uns. Der Sitz­ab­stand in der Eco­no­my Class der Air Mau­ri­ti­us Maschi­ne ist wesent­lich grö­ßer als bei der Con­dor auf ent­spre­chen­den Lang­stre­cken­flü­gen. Somit lässt es sich etwas bes­ser auf einem so lan­gen Flug aus­hal­ten. Das Per­so­nal der Air Mau­ri­ti­us war sehr nett, das Essen und die Geträn­ke an Board sehr gut. Es wur­de alles kos­ten­frei nach­ge­schenkt. Nach gutem Abend­essen wur­de geschla­fen, und um 10 Uhr Orts­zeit gab es dann Früh­stück. Pünkt­lich um 12 Uhr tauch­te Mau­ri­ti­us unter uns auf. Nach­dem wir gelan­det waren, der Flug­ha­fen ist bei dem blau­en Pfeil auf der Kar­te, ging es gleich zum Ein­rei­se­schal­ter. Nach dem übli­chen Papier­kram hat­ten wir dann auch schon unse­re Kof­fer. Danach noch schnell eini­ge Euros in Rupi­en getauscht, und schon saßen wir im Taxi Rich­tung Bel­le Mare. Nach ca. einer Stun­de Fahrt kamen wir an unse­rem Hotel Veran­da Palmar Beach an (roter Pfeil auf der Kar­te). Dort wur­den wir von einer Dame und zwei Her­ren prak­tisch aus dem Auto gezerrt. Zuerst beka­men wir ein alko­hol­frei­es Erfri­schungs­ge­tränk und danach wur­de uns alles in Ruhe erklärt. Wir bezo­gen danach Zim­mer 500 und beka­men auch noch etwas zum Mit­tag­essen. Danach ging es ab an den Strand und ins Was­ser. Am ers­ten Tag sind wir dann noch gegen 17:30 Uhr ein wenig am Strand ent­lang gelaufen.Nach dem Strand­spa­zier­gang noch einen Drink an der Pool­bar, danach duschen und um 19:30 Uhr zum Essen. Nach dem Essen sind wir müde ins Bett gefal­len.

3. Tag, Sonn­tag 16. Novem­ber 2008

In der Nacht gab es hef­ti­ge Regen­schau­er. Doch am Mor­gen schien wie­der die Son­ne. Da es auch hier am Meer Gezei­ten gibt, war der Strand heu­te Mor­gen erheb­lich brei­ter wie ges­tern Abend. Wäh­rend des Früh­stücks haben die Ange­stell­ten des Hotels unse­ren Humor getes­tet. Als Anke Kaf­fee bestell­te, wur­de Ihr mit einem Grin­sen mit­ge­teilt: „Maschin gabutt!!“. 20 Sekun­den spä­ter war dann die Tas­se voll. Man soll­te daher wis­sen, dass die Ein­hei­mi­schen ger­ne Spä­ße machen, und es ganz klas­se fin­den, wenn man da mit­macht. Also ruhig auch mal einen Gag los­las­sen (aber nur sol­che, die nicht unter die Gür­tel­li­nie gehen). Nach dem Früh­stück sind wir dann an den Strand. Vor­mit­tags sind wir dann nach links gegan­gen, also Rich­tung Nor­den. Dort sind wir an dem Hotel Beau Rivage und dem The Resi­dence, einem der teu­ers­ten Hotels der Insel vor­bei­ge­lau­fen. Nach den bei­den Hotels kommt der „Public Beach“ von Bel­le Mare. Hier gehen die Ein­hei­mi­schen an den Strand. Es gibt Stän­de mit Geträn­ken und Essen. Der Strand hat hier unge­fähr eine Län­ge von einem Kilo­me­ter. Wir sind bis zu einem Hin­du­tem­pel gelau­fen, der sich auf einer Land­spit­ze am Ende des lan­gen Stran­des befin­det. Es geht noch viel wei­ter, aber die­se Wan­de­rung haben wir erst gegen Ende des Urlau­bes gemacht. Zurück am Hotel­strand sind wir dann noch mehr­mals ins Was­ser. Dafür gibt es, beson­ders wäh­rend der Flut­zei­ten (High Tide), zwi­schen dem Palmar Beach und dem Beau Rivage Hotel eine „Bade­wan­ne“. Die­ses Teil­stück haben wir so benannt, da das Was­ser hier teil­wei­se wär­mer wird als bei uns zu Hau­se in der Bade­wan­ne. Außer­dem ist es ist teil­wei­se nur knie­tief, bei Ebbe die Wan­ne halb leer. Lei­der kann es zu unse­rer Rei­se­zeit (Novem­ber) ver­mehrt zum Auf­tre­ten von See­gras kom­men. An unse­rem Strand war dies nicht so schlimm, da das See­gras auch pro­blem­los von den Hotel­gärt­ner ein­mal am Tag auf­ge­sam­melt und ent­sorgt wur­de. Die Mas­se an See­gras ist aber sehr unter­schied­lich. An einem Hotel Rich­tung Süden (Sor­couf Hotel) kamen die Leu­te selbst mit einem klei­nen Bag­ger nicht nach, das See­gras zu ent­fer­nen. Gegen Ende des Urlau­bes war bei uns so gut wie kein See­gras mehr zu sehen.

4. Tag, Mon­tag 17. Novem­ber 2008

In der Nacht gab es kei­nen Regen, die Son­ne brann­te vom Him­mel schon am Mor­gen. Nach dem Früh­stück sind wir über den Strand nach Bel­le Mare gelau­fen. Dort woll­ten wir uns in den Geschäf­ten ein­mal umschau­en. Es gibt einen Super­markt und unzäh­li­ge Fac­to­ry Shops. Alle gro­ßen Desi­gner haben hier ihre Shops eröff­net. Über­all gibt es Ralph Lau­ren, Hugo Boss und sons­ti­ge Nobel­wa­re. Angeb­lich soll es hier wesent­lich bil­li­ger sein als in Deutsch­land, aber um bei ca. 30 Grad Cel­si­us einen Woll­pull­over zu kau­fen, muss man wohl einen an der Klat­sche haben. Nun denn, die Läden schei­nen sich zu loh­nen da es sie sonst wohl nicht geben wür­de. Gegen 12 Uhr sind wir dann vom Hotel aus mit dem Glas­bo­den­boot raus­ge­fah­ren. Die­se Fahrt, sowie eine wei­te­re Fahrt zum Schnor­cheln, wird jeden Tag wäh­rend der Flut vom Hotel ange­bo­ten. Sie sind bei­de inklu­si­ve, müs­sen also nicht extra bezahlt wer­den. Die Glas­bo­den­boot­fahrt war wirk­lich ganz gro­ße Klas­se. Den Mit­tag haben wir am Strand ver­bracht und uns über die Rezep­ti­on ein Auto für den mor­gi­gen Tag gebucht. Es wur­de die Rou­te durch den Süden der Insel geplant. Am Abend gab es dann wie­der ein vor­züg­li­ches Essen am Pool des Hotels.

5. Tag, Diens­tag 18. Novem­ber 2008

Für heu­te hat­ten wir uns einen Miet­wa­gen bestellt. Der Herr von Bud­get kam pünkt­lich um 8:30 Uhr, um uns den blau­en Nis­san Tida zu über­ge­ben. Der Wagen kos­te­te 56 € plus 15% Steu­er, also 64,40 € am Tag. Der Miet­wa­gen­mann zieht die Kre­dit­kar­te durch und lässt den Betrag offen. Soll­te man das Auto beschä­di­gen, so kommt eine Gebühr von 300 € hin­zu. Uns ist das nicht pas­siert, und der Herr hat uns einen Tag nach Rück­ga­be eine Kopie der Quit­tung (64,40€) ins Zim­mer legen las­sen. Also hier ist ein wenig Ver­trau­en ange­bracht. Um 9:10 Uhr sind wir dann los­ge­fah­ren. In Cent­re de Flaq haben wir erst ein­mal voll­ge­tankt. Die Ben­zin­prei­se sind ver­gleich­bar mit denen von uns. Wir sind danach in Rich­tung Wes­ten gefah­ren, vor­bei an Quar­tier Mili­taire bis zur Auto­bahn. Die­se haben wir dann in Rich­tung Mahe­bourg befah­ren und sind in Nou­vel­le Fran­ce wie­der abge­fah­ren. Jetzt sind wir der Stra­ße bis nach La Flo­ra gefolgt, und dort dann Rich­tung Souil­lac abge­bo­gen. In Souil­lac dann den Weg­wei­sern zu den Roches­ter Falls fol­gen. Die Stra­ße wird immer enger und schlech­ter, bis sie in einem Feld­weg endet. Wir hat­ten Glück, das gera­de das gan­ze Zucker­rohr abge­ern­tet wur­de und wir somit einen Über­blick hat­ten. Wir wur­den direkt von Ein­hei­mi­schen „Weg­wei­sern“ ange­spro­chen, die uns zu den Was­ser­fäl­len füh­ren woll­ten. Wir haben die­sen Ser­vice freund­lich abge­lehnt, was auch sofort akzep­tiert wur­de. An den Was­ser­fäl­len ange­kom­men (ca. 10 Minu­ten Fuß­weg) wol­len eini­ge Ein­hei­mi­schen von den Fel­sen run­ter­sprin­gen. Dafür erwar­ten sie eine Bezah­lung. Da dies nicht ganz unge­fähr­lich ist, soll­te man dar­auf lie­ber ver­zich­ten. Wir sind danach zurück nach Souil­lac und nach Gris-Gris, einem Aus­sichts­punkt an dem süd­lichs­ten Zip­fel von Mau­ri­ti­us. Danach ging es an der Süd­küs­te ent­lang in Rich­tung Bel Ombre. Hier haben wir für 200 Rupi­en (ca. 5 €) in einem Asia-Food-Laden geges­sen und getrun­ken. Es war sehr lecker. In Bel Ombre gibt es sehr vie­le Luxus­ho­tels. Wir sind dann wei­ter über Baie du Cap nach La Mor­ne gefah­ren. Hier in La Mor­ne sind eini­ge Luxus-Golf­ho­tels. Ein gro­ßes Hotel wird gera­de reno­viert. Das heißt hier auf Mau­ri­ti­us, das so gut wie alles abge­ris­sen und neu auf­ge­baut wird. Jetzt ging es wei­ter in Rich­tung Nor­den bis nach Gran­de Case Noya­le. Hier sind wir dann in Rich­tung Cha­ma­rel abge­bo­gen. Jetzt geht es unzäh­li­ge Kur­ven hin­auf zu den Cha­ma­rel Water­falls. Die Was­ser­fäl­le und die „Ter­res de Cou­leur“ sind gut aus­ge­schil­dert. Am Ein­gang zu dem Natur­park sind 100 Rupi­en (ca. 2.50 €) pro Per­son fäl­lig. Man kann mit dem Auto bis zu einem Park­platz des Was­ser­fal­les fah­ren. Von dort dann eini­ge Trep­pen­stu­fen hin­auf zum Aus­sichts­punkt. Von hier aus geht es dann mit dem Auto wei­ter zur „Bun­ten Erde“. wei­ter in Rich­tung Osten zum Black River Gor­ges Natio­nal Park. Hier gibt es einen sehr schö­nen Aus­sichts­punkt. Man fühlt sich hier wie in den Alpen. Danach wei­ter zu dem Alex­an­dra Falls View Point. Hier haben wir dann eini­ge wild leben­de Affen angetroffen.Weiter ging es dann zu Grand Bas­sin, einem hei­li­gen Ort der Hin­dus. Das Was­ser die­ses Kra­ter­sees ist in dem hin­du­is­ti­schen Glau­ben gleich dem des Gan­ges in Indi­en. Wir sind dann über Mahe­bourg und die Stra­ße an der Ost­küs­te ent­lang zurück in unser Hotel gefah­ren. Gegen 19:00 Uhr kamen wir dort an. Es war ein wun­der­schö­ner Tag mit vie­len unver­gess­li­chen Erin­ne­run­gen.

6. Tag, Mitt­woch 19. Novem­ber 2008

Heu­te sind wir am Strand ent­lang bis nach Trou d’Eau Douce gelau­fen. Dies hat ca. 3 Stun­den gedau­ert. Auf dem Weg haben wir auch ein­mal ein Soft­eis von einem Eis-Auto getes­tet. Die­se Autos sind an jedem Public Beach zu fin­den. Sie sehen sehr lus­tig aus und machen auch Musik. Man hört sie immer, wenn man am Strand ist. In Trou d’Eau Douce haben wir erst ein­mal in einem Lokal ein Getränk zu uns genom­men. Danach haben wir an einem „Roti-Wagen“ etwas zu essen gekauft. Die­se Imbiss­bu­den wer­den nor­ma­ler­wei­se von Tou­ris­ten gemie­den, was wir gar nicht nach­voll­zie­hen kön­nen. Hier gibt es sehr lecke­re ein­hei­mi­sche Din­ge zu pro­bie­ren. Nach den Stär­kun­gen haben wir uns noch etwas in dem Ort umge­se­hen. Mit dem Taxi sind wir dann für 200 Rupi­en zum Hotel zurück­ge­fah­ren. Dort haben wir dann den Rest des Tages am Strand ver­bracht.

7. Tag, Don­ners­tag 20. Novem­ber 2008

Heu­te war ein Gam­mel-Tag am Strand. Wir haben uns etwas in unse­rem Hotel umge­se­hen und haben eini­ge Bil­der gemacht. Heu­te haben wir auch zum ers­ten und ein­zi­gen Mal unse­re Rei­se­lei­te­rin getrof­fen. Wir brau­chen auch eigent­li­che kei­ne Rei­se­lei­tung, nur für den Trans­fer zum Flug­ha­fen und für die Rück­be­stä­ti­gung der Flug­ti­ckets.

8. Tag, Frei­tag 21. Novem­ber 2008

Heu­te war es wie­der son­nig mit ein paar Wol­ken am Him­mel. Mit dem Taxi sind wir für 200 Rupi­en nach Trou d’Eau Douce gefah­ren. Von dort aus mit einem Boot zur Ile aux Cerfs. Man kann hier ent­we­der nur die Über­fahr­ten buchen, oder gleich mit Mit­tag­essen und Boots­tour zu einem Was­ser­fall. Für die Über­fahr­ten wer­den 300 Rupi­en pro Per­son fäl­lig. Wenn man auf der Insel was zu essen haben will, soll­te man dies gleich mit buchen. Auf der Insel ist nur ein Restau­rant, wel­ches dem Le Tou­ess­rok Hotel ange­hört. Dadurch sind die Prei­se dort sehr hoch. Auf der Ile aux Cerfs ange­kom­men, haben wir begon­nen die­se im Uhr­zei­ger­sinn zu umrun­den. An dem Lan­dungs­steg war sehr viel los, da hier wohl alle Tou­ris­ten abge­la­den wer­den und die­se sich dann nur an die­sen einen Strand legen. Je wei­ter wir uns von dem Lan­dungs­steg ent­fern­ten, umso ein­sa­mer wur­de es. Ledig­lich eini­ge Boo­te kamen an Land und haben Grill­stän­de auf­ge­baut. Eini­ge haben ange­fan­gen Huhn und Fisch zu gril­len. Die Ile aux Cerfs besteht eigent­lich nur aus Strand und einem Golf­platz, wel­cher zum Le Tou­ess­rok Hotel gehört. Die­sen soll­te man nicht leicht­fer­tig betre­ten, da man sich sonst einen Golf­ball ein­han­deln könn­te. Aber es ste­hen über­all Hin­weis­schil­der. Nach­dem wir die Insel zu ¾ umrun­det hat­ten, beka­men wir den Hin­weis dass die Insel nicht umrun­det wer­den kann. An einer Stel­le ist der Man­gro­ven­wald undurch­läs­sig. Also sind wir wie­der umge­kehrt. An den Stel­len, wo eben noch gegrillt wur­de, saßen jetzt dut­zen­de von Tou­ris­ten und waren am Essen. Also das hat uns jetzt auch nicht so gefal­len, hat­te so was von Mas­sen­ab­fer­ti­gung. Also sind wir wie­der zurück zum Fest­land gefah­ren und haben dort an einer Bude was geges­sen und danach in einem Lokal ein Bier gezischt. Mit dem Taxi ging es dann zurück ins Hotel.

9. und 10. Tag, Sams­tag 22. und Sonn­tag 23. Novem­ber 2008

An bei­den Tagen haben wir einen Strand­tag ein­ge­legt. Am Wochen­en­de lohnt es sich kaum eine Tour zu machen. Fast alles hat zu, da die Ein­hei­mi­schen auch auf Tour mit den Fami­li­en oder Freun­den gehen. Wir waren heu­te zum ers­ten Mal mit dem Segel­boot drau­ßen. Es war nur ein klei­nes, nicht so gut wie das Hobie-Cat auf Anti­gua oder Gre­na­da. Der Wind ent­schä­dig­te aber das klei­ne Boot. In der Nacht hat es dann auch gereg­net, und am Sonn­tag gab es auch dann mal den einen oder ande­ren Schau­er. Alles halb so schlimm.

11. Tag, Mon­tag 24. Novem­ber 2008

Heu­te sind wir ein­mal etwas frü­her auf­ge­stan­den, denn wir hat­ten einen Miet­wa­gen gebucht. Es war sehr win­dig, eini­ge Wol­ken, aber son­nig. In der Nacht hat­te es stark gereg­net. Nach dem Früh­stück ging es gegen 8:30 Uhr los. Wir sind die Ost­küs­te ent­lang in Rich­tung Süden gefah­ren. Hier sind wir an vie­len Fel­dern vor­bei­ge­kom­men. Wir sind dann wei­ter über Mahe­bourg nach Blue Bay. Dort haben wir uns die Lagu­ne und das Blue Hori­zon Hotel ange­se­hen. Die Lagu­ne ist ganz nett, aber der Strand des Hotels ist nicht so toll. Viel­leicht sind wir ja auch von unse­rem Hotel­strand ver­wöhnt. Danach sind wir am Flug­ha­fen ent­lang über St. Hubert zum Val Park, ein klei­ner aber fei­ner Natur­park. Hier kos­tet es 100 Rupi­en Ein­tritt, die sich loh­nen. Von hier aus muss­ten wir dann wie­der zurück über St. Hubert nach Riche-en-Eau, um dann nach Rose Bel­le zu fah­ren. Die ein­ge­zeich­ne­te Stra­ße von Le Val in Rich­tung Nor­den ist eine Pri­vat­stra­ße und nur mit beson­de­rer Geneh­mi­gung zu fah­ren. Dies war uns zu unheim­lich. Kurz nach La Flo­ra haben wir uns dann was zu Essen gegönnt. Eine Por­ti­on Mie­nu­deln. In Bois Che­ri sind wir dann zur Tee­fa­brik gefah­ren. Lei­der waren wir etwas zu spät und die letz­te Füh­rung war schon in vol­lem Gan­ge. 375 Rupi­en für einen Film und dann nur den Ver­pa­ckungs­vor­gang zu sehen, war uns dann zu teu­er. Das nächs­te Mal sind wir frü­her da. Wir sind dann wei­ter durch die Tee­plan­ta­gen zum Grand Bas­sin gefah­ren. Da wir heu­te frü­her waren, sind wir auch aus­ge­stie­gen. Es waren vie­le Hin­dus dort und haben Obst geop­fert. Die­ses Obst wur­de jedoch von eini­gen anwe­sen­den Affen direkt nach der Opfe­rung auf­ge­ges­sen. In dem See befin­den sich außer­dem noch vie­le sehr gro­ße Fische. Wir sind dann wei­ter am Mare aux Vacoas (einem gro­ßen Trink­was­ser Reser­voir) vor­bei über Quat­re Bor­nes und Port Lou­is zur Nord­west­küs­te gefah­ren. Hier sind wir an vie­len gro­ßen Hotels vor­bei­ge­kom­men. Kurz vor Grand Baie, dem tou­ris­ti­schen Haupt­ort von Mau­ri­ti­us, haben wir dann einen Imbiss gefun­den, den wir schon 2001 besucht hat­ten. Die­ser liegt an der Ein­fahrt zum Le Can­no­nier Hotel. Die­ser Imbiss, von uns nur „Num­mer 1“ genannt, hat sich in den letz­ten Jah­ren ver­grö­ßert. Sei­ne alte Bude steht jedoch noch direkt neben der neu­en. Hier haben wir uns mit eini­gen Klei­nig­kei­ten ein­ge­deckt und sind dann wei­ter. In Grand Baie sind wir in den wohl größ­ten Super­markt des Lan­des gegan­gen und haben Tee gekauft. Danach sind wir wei­ter zum Hotel Coin de Mire, wel­ches wir 2001 gebucht hat­ten. Danach ging es wei­ter zum Cap Mal­heu­re­ux und sei­ner Kir­che. Wer die­se Kir­che bei sei­nem Mau­ri­ti­us­auf­ent­halt nicht min­des­tens ein­mal foto­gra­fiert hat, war nicht auf Mau­ri­ti­us. Die­se Kir­che fin­det man wirk­lich in jedem Rei­se­füh­rer. Wir sind dann zurück zum Hotel, wel­ches wir gegen 19:00 Uhr erreich­ten. Die gesam­te Fahr­stre­cke war heu­te 230 km.

12. Tag, Diens­tag 25. Novem­ber 2008

Heu­te haben wir einen Gam­mel-Tag am Strand ein­ge­legt. Gegen 10:30 Uhr haben wir eine Fahrt mit dem Glas­bo­den­boot gemacht und sehr vie­le hung­ri­ge Fische gefüt­tert. Danach wur­de immer wie­der das Meer zur Abküh­lung auf­ge­sucht. Der Strand­ver­käu­fer an unse­rem Strand, er nennt sich selbst „Der bil­li­ge Jakob“, hat­te heu­te sehr viel Kund­schaft und muss­te sogar Nach­schub holen. Am Nach­mit­tag haben wir uns das Nach­bar­ho­tel Ambre ange­se­hen.

13. Tag, Mitt­woch 26. Novem­ber 2008

Heu­te war es sehr win­dig, aber kei­ne ein­zi­ge Wol­ke am Him­mel. Nach dem Früh­stück haben wir einen Strand­spa­zier­gang in Rich­tung Nor­den unter­nom­men. Dazu haben wir uns mit Kame­ra und Was­ser aus­ge­rüs­tet. Nach den Nach­bar­ho­tels kam der Public Beach von Bel­le Mare. Am Ende die­ses Stran­des waren die ein­hei­mi­schen Fischer damit beschäf­tigt, ihre Ware an denn Mann zu brin­gen. Hier befin­det sich auch das Hotel Eme­r­au­de. Die­ses Hotel ist nur durch eine Stra­ße vom Strand getrennt. Der Strand ist hier zwar sehr schön, jedoch wei­sen Schil­der auf eine gefähr­li­che Strö­mung hin. Jetzt geht es wei­ter an einem Abschnitt ent­lang, an dem eher die Fischer als Bade­gäs­te zu Hau­se sind. Danach erreicht man das Hotel Le Flam­boyant. Dies war das ein­zi­ge Hotel der Insel, wo uns das Betre­ten ver­bo­ten wur­de. Daher haben wir uns ent­schlos­sen, hier kei­ne Bil­der des Hotels ein­zu­stel­len. Danach kommt das Le Coco Beach Hotel. Die­ses Hotel erstreckt sich über eine kilo­me­ter­lan­ge Anla­ge. Da die­ses Hotel auch in unse­rer enge­ren Aus­wahl für die­sen Urlaub stand, haben wir es etwas näher uns ange­se­hen. Wir waren froh, dass wir es nicht gebucht haben. Das Hotel ist zwar sehr nett, uns war die Atmo­sphä­re zu kühl und der Laden etwas zu groß. Direkt an das Coco fügt sich das Hotel Bel­le Mare Pla­ge an. Die­ses 5 Ster­ne Resort ver­fügt über 2 (in Wor­ten zwei !!!) 18-Loch-Meis­ter­schafts­golf­plät­ze. Also wenn wir ein­mal das nöti­ge Klein­geld haben, wer­den wir die­ses Hotel buchen. Wir sind dann wei­ter, an den unver­schämt teu­ren Vil­las des Bel­le Mare Pla­ge vor­bei in Rich­tung Le Saint Geran Hotel, die mehr­fach zum bes­ten Hotel der Welt gewähl­te Anla­ge. Da wir aber schon jetzt 3 Stun­den unter­wegs waren, haben wir auf hal­ber Stre­cke zwi­schen den bei­den Hotels umge­kehrt. Wir sind jetzt alles wie­der zurück gelau­fen und haben uns dann am Public Beach von Bel­le Mare an einem Snack­wa­gen eine Por­ti­on Mie­nu­deln mit Gemü­se und Huhn gekauft. Danach sind wir zu einer wei­te­ren Ein­rich­tung gegan­gen, um uns zwei Rie­sen­bier­fla­schen zu kau­fen, um die­se dann am Strand zu trin­ken. Nach der Rast sind wir noch ein­mal kurz nach Bel­le Mare, um dort in die Geschäf­te zu gehen. Hier haben wir jedoch nichts Pas­sen­des für uns gefun­den. Danach sind wir zurück an unse­ren Hotel­strand und haben mehr­fach das Meer zur Abküh­lung auf­ge­sucht.

14. Tag, Don­ners­tag 27. Novem­ber 2008

Heu­te ist unser letz­ter Tag hier auf der Insel. Letz­te Nacht hat­te es sehr stark gereg­net. Auch am frü­hen Mor­gen hielt der Regen an. Nach dem Früh­stück zogen die Wol­ken lang­sam weg und blau­er Him­mel war in Sicht. Da es heu­te zum ers­ten Mal hier fast wind­still war, bemerk­te man auch die Luft­feuch­tig­keit. Es wur­de ein sehr war­mer, schwü­ler Tag, den wir am Strand und im Meer ver­brach­ten. Am Abend wur­den wir vom Hotel­ma­nage­ment zu einem Abschieds­es­sen an der Strand­bar ein­ge­la­den. Dies war sehr lecker. Da wir am nächs­ten Mor­gen schon um 6 Uhr abge­holt wur­den, sind wir früh ins Bett.

15. Tag, Frei­tag 28. Novem­ber 2008

Um 6 Uhr stand unser Taxi bereit zur Abfahrt an den Flug­ha­fen. Es hat­te die gan­ze Nacht gereg­net, und auch jetzt hör­te es nicht mehr auf. Wir fuh­ren Rich­tung Wes­ten, da die Ost­küs­ten­stra­ße wahr­schein­lich an eini­gen Stel­len über­flu­tet war. Nach ca. einer Stun­de Fahrt waren wir dann am Flug­ha­fen ange­kom­men. Pünkt­lich um 10:35 Uhr hob die Maschi­ne der Air Mau­ri­ti­us bei immer noch strö­men­den Regen in Rich­tung Frank­furt ab. Wir kön­nen nun sagen, das Mau­ri­ti­us eine Rei­se wert ist. Wir waren jeden­falls nicht das let­ze Mal dort.

Auf der Web­sei­te von Anke und Ralf fin­den sich ergän­zend zu die­sem Bericht vie­le Fotos und all­ge­mei­ne Rei­se­infor­ma­tio­nen, die das Urlaubs­ta­ge­buch groß­ar­tig illus­trie­ren und ergän­zen.