Urlaub auf Mau­ri­ti­us schmeckt nach Green Island Rum! Er wird seit 1972 gebrannt, genießt welt­wei­ten Ruf und ist doch schwer zu bekom­men. Nun nicht mehr, denn über den offi­zi­el­len Ver­trieb in Deutsch­land, kann in Nürn­berg bestellt wer­den. Frau Dröss­ler Giroff­le gab uns freund­li­cher­wei­se Ant­wor­ten auf unse­re hoch­pro­zen­ti­gen Fra­gen.

Ein Gläs­chen in Ehren — Inter­view mit Frau Dröss­ler Giroff­le vom Import­un­ter­neh­men “Le Mor­ne” (exklu­si­ver Ver­triebs­part­ner von Green Island Rum in Deutsch­land)

1. Frau Dröss­ler Giroff­le, haben Sie heu­te schon an Mau­ri­ti­us gedacht?

In 25 Jah­ren habe ich mich in Deutsch­land sehr gut ein­ge­lebt und ich glau­be; Nie­mand kann sei­ne Hei­mat ver­ges­sen. Ich lie­be mei­ne klei­ne Insel und es ist ein auto­ma­ti­scher Pro­zess, dass ich immer wie­der an sie den­ke.

2. Was kommt Ihnen über­haupt als ers­tes in den Sinn, wenn Sie an die Insel den­ken?

Als ers­tes natür­lich mei­ne Eltern, Geschwis­ter und Freun­de. Obwohl ich mich an das Süd­deut­sche Wet­ter gewöhnt habe ver­mis­se ich das tro­pi­sche Kli­ma mit sei­nem war­men Wind, die ange­neh­me Was­ser­tem­pe­ra­tur des indi­schen Oze­ans und die nächt­li­chen Sega Par­tys mit Feu­er am Strand.

3. Bit­te stel­len Sie sich und natür­lich Ihren Rum vor.

Ich tra­ge das Erbe mei­ner afri­ka­ni­schen Vor­fah­ren, wel­che vor sehr lan­ger Zeit ein schwe­res Leben auf Mau­ri­ti­us hat­ten. Wie sie habe ich die Gewohn­heit, dem Leben selbst in schwie­ri­gen Situa­tio­nen das gute abzu­ge­win­nen und die Momen­te der Freu­de zu genie­ßen. Mein Stre­ben, Green Island Rum einen welt­wei­ten Bekannt­heits­grad zu ver­schaf­fen bean­sprucht mich sehr, doch die bereits gewon­nen Kun­den sowie mein Land bestä­ti­gen den Wert mei­ner Arbeit und das gibt mir die Kraft und Moti­va­ti­on die ich dafür benö­ti­ge. Mei­ne Defi­ni­ti­on für Green Island Rum ist der Aus­sa­ge von Mark Twain ange­lehnt
>You gather the idea that Mau­ri­ti­us was made first, and then hea­ven; And hea­ven was copied after Mau­ri­ti­us.> Mit Green Island Rum, ist es gelun­gen, die gesam­te Magie von Mau­ri­ti­us in Form der mil­den und doch leb­haf­ten Geschmacks­no­te für sei­ne Kon­su­men­ten ein­zu­fan­gen. Er spie­gelt Land und Leu­te.

4. Was macht den Green Island Rum so beson­ders?

In kur­zen Wor­ten: Ein extrem auf­wen­di­ges Destil­la­ti­ons­ver­fah­ren, sowie das feuch­te tro­pi­sche Kli­ma.
Dem 98% alko­hol­hal­ti­gen Rum­de­stil­lat aus purem Zucker­rohr wer­den natür­li­che Geschmack­stof­fe (Früch­te und Gewür­ze) bei­gege­ben und um Fus­sel­stof­fe zu fil­tern wird es wei­te­re drei­mal destil­liert.
Die natür­li­che feuch­te des tro­pi­schen Kli­mas beein­flusst den Rei­fe­pro­zess schon wäh­rend der Her­stel­lung äußerst posi­tiv. Spe­zia­lis­ten sagen: Der Rei­fe­grad ist um mehr als ein drei­fa­ches höher als gewöhn­lich. Es ent­steht etwas Beson­de­res — Green Island Supe­ri­or Light Rum 40% Vol.

Gestat­ten Sie mir noch eine Anmer­kung — Alle mei­ne Anga­ben zu Green Island Rum bezie­hen sich auf den regio­na­len Supe­ri­or Light Rum mit 40% Vol. Nach mei­nen Infor­ma­tio­nen wur­de vor unse­rer Import­tä­tig­keit (im Jahr 1998) eine klei­ne Men­ge Rum spe­zi­ell für den Export her­ge­stellt, Sie bekam den Namen Green Island Mau­ri­ti­us Rum und hat einen Alko­hol­ge­halt von 43%. Noch immer sind Rest­be­stän­de bei Händ­lern und Gas­tro­no­mie­be­trie­ben vor­han­den. Mei­ne Anga­ben über Her­stel­lung und Geschmack tref­fen auf die­sen Rum nicht zu. Er ist vom Her­stel­ler inzwi­schen auch gar nicht mehr Lie­fer­bar.

5. Hoch­wer­ti­gen Rum aus der Kari­bik bekommt man rela­tiv pro­blem­los zu kau­fen, war­um tut sich der Ein­zel­han­del mit dem abso­lut kon­kur­renz­fä­hi­gen Rum aus dem Indi­schen Oze­an so schwer?

Nach der Cuba­ni­schen Revo­lu­ti­on haben die USA ein offi­zi­el­les Han­dels­em­bar­go gegen Cuba aus­ge­spro­chen. Seit die­ser Zeit waren US Ame­ri­ka­ner stän­dig auf der Suche nach Ersatz für den her­vor­ra­gen­den Cuba­ni­schen Rum sowie “ Havan­nas“ . Die Gesamt­heit der kari­bi­schen Inseln hat davon pro­fi­tiert. Kul­tur und Wirt­schafts­gü­ter wur­den durch welt­wei­te US Mili­tär­stütz­punk­te ver­brei­tet. Neben dem “Ham­bur­ger“ kam auch kari­bi­scher Rum in die Welt.
Für mau­rit­si­che Pro­duk­te gab es bis­her kei­nen Import­grund die­ser Art und Umfangs. Des­halb neh­me ich an, ist Mau­ri­ti­scher Rum meist nur den Ken­nern der Mate­rie bekannt. Groß­flä­chi­ge Wer­be­kam­pa­gnen wol­len wir für Green Island nicht star­ten. Der güns­ti­ge Preis für die­se hohe Qua­li­tät wäre dann nicht mehr zu hal­ten. Der her­vor­ra­gen­de Geschmack und die wei­ter Emp­feh­lung sol­len dazu die­nen das ein Netzt von Bezugs­quel­len ent­steht und Green Island Rum einen mode­ra­ten Preis behält.

6. Eine Fla­sche Green Island Rum macht sich in jedem Fein­schme­cker Korb gut – was soll­te man noch dazu legen? Wohl wis­sent­lich, dass Pro­duk­te aus Mau­ri­ti­us gene­rell lei­der schwer zu bekom­men sind in Deutsch­land.

Eine Aus­le­se von mau­ri­ti­schen Tee oder Kaf­fee wäre schön aber mei­nes Wis­sens in Deutsch­land offi­zi­ell nicht erhält­lich. Brau­ner Zucker grob gemah­len aus Mau­ri­ti­us kann man für Green Island Mix­ge­trän­ke ver­wen­den und er ist bei der Han­dels­ket­te Markt­kauf erhält­lich.

7. Belie­fern Sie auch Bars mit dem Rum? Wo z.B. kann man nach der Arbeit oder am Wochen­en­de Ihren Rum genie­ßen?

Ver­schie­de­ne Bars und Restau­rants in unse­rer Regi­on (Nürn­ber­ger Land­kreis) füh­ren bereits Green Island Supe­ri­or Light Rum 40% Vol.. Auf Anfra­ge ertei­len wir ger­ne genaue­re Aus­kunft. Allen Lieb­ha­bern unse­rer Mar­ke emp­feh­len wir: Fra­gen Sie in Ihrer Gas­tro­no­mie ein­fach nach und Hel­fen Ihren Lokal durch Bekannt­ga­be unse­rer Kon­takt­adres­se. Ger­ne belie­fern wir Händ­ler und Gas­tro­no­mie in Ihrer Nähe direkt.

8. Ich trin­ke den Green Island am liebs­ten pur oder mit Coke auf Eis — wie mögen Sie Ihren Rum am liebs­ten? Ver­ra­ten Sie uns einen lecke­ren Cock­tail!

Das ist bei mir Stim­mungs- und Situa­ti­ons­ab­hän­gig. Ein Gläs­chen in Ehren, nach dem Essen trin­ke ich pur ohne Eis. Ähn­lich wie guter Cognac ent­fal­tet Green Island sein brei­tes Aro­ma am bes­ten bei Luft­tem­pe­ra­tur, denn unter die­sen Bedin­gun­gen hat er sich auch ent­wi­ckelt. Natür­lich ver­leiht er jedem Mix­ge­tränk sei­ne Beson­de­re Note und eig­net sich des­halb auch sehr gut zum Mixen. Mei­ne Favo­ri­ten sind

Ers­tens: Moji­to, die Min­ze jedoch nicht gesto­ßen son­dern nur als gan­zes ins Getränk ein­ge­legt und leicht aus­ge­drückt.

Zwei­tens: Coca Cola ca. 65%, Green Island ca. 35 % (Misch­ver­hält­niss indi­vi­du­ell abstim­men) einen Cap­puc­ci­no Löf­fel mit brau­nen Zucker grob gemah­len aus Mau­ri­ti­us und den fri­schen Saft einer vier­tel Zitro­ne, mit Eis, leicht gerührt.

9. Zurück nach Mau­ri­ti­us — was sind Ihre Lieb­lings­plät­ze auf der Insel, die Sie gern mit unse­ren Besu­chern tei­len möch­ten?

Es gibt vie­le sehens­wer­te Plät­ze und Regio­nen in Mau­ri­ti­us. Sie sind in allen Rei­se­füh­rern zu fin­den. Reiz­voll sind jedoch die unbe­kann­ten, denn sie haben wegen der weni­gen Besu­cher Ihre natür­li­che Atmo­sphä­re nicht ver­lo­ren. Der Nach­teil; Sie sind ohne Füh­rer nicht zu fin­den. Dem Natur­ver­bun­de­nen kann ich das Natur­schutz­ge­biet Black River Gor­ges Natio­nal Park emp­feh­len. Wan­de­run­gen füh­ren Sie zu Bach­lau­fen und Was­ser­fäl­len inmit­ten des Natur­be­las­se­nen Regen­wal­des. Ein Bad im glas­kla­ren und tür­kis­grü­nen Was­ser der natür­li­chen Bas­sins des Fluss­lau­fes erweckt Lebens­geis­ter, wel­che vor­her nicht bekannt waren. Inter­es­sier­ten gebe ich auf Anfra­ge ger­ne Tipps und den Kon­takt zu einem unkon­ven­tio­nel­len Füh­rer.

10. Was wün­schen Sie Mau­ri­ti­us für die nächs­te Zeit?

Wei­ter­hin eine posi­ti­ve Tou­ris­mus Stra­te­gie, denn Mas­sen­tou­ris­mus wür­de die klei­ne Insel Zer­stö­ren. Viel Erfolg bei den aktu­el­len und kom­men­den Natur­schutz­pro­jek­ten. Gerech­te Antei­le an den Export­ge­schäf­ten.

Vie­len Dank für das Gespräch!

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und natür­lich die Bestel­lun­gen für die Haus­bar kön­nen über die Inter­net­sei­te von „Le Mor­ne“ abge­ru­fen wer­den.