Das Bei­spiel des Fünf-Ster­ne-Resorts Long Beach auf Mau­ri­ti­us zeigt, wie sich der hohe Anspruch des Gas­tes mit Natur­schutz ver­ein­ba­ren lässt.  Das 2011 eröff­ne­te Resort mit 255 Zim­mern und einer Grund­flä­che von 24 Hekt­ar gilt auf der Insel im Indi­schen Oze­an als Vor­zei­ge­pro­jekt für res­sour­cen­scho­nen­de Tech­no­lo­gi­en. Die The­men Nach­hal­tig­keit und Scho­nung von Res­sour­cen gewin­nen im Tou­ris­mus immer stär­ker an Bedeu­tung. Laut einer Umfra­ge des Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums für Umwelt, Natur­schutz und Reak­tor­si­cher­heit sehen deut­sche Urlau­ber die Ver­ant­wor­tung für die Redu­zie­rung der Umwelt­be­las­tung beim Rei­sen nicht nur bei sich selbst (65%), son­dern zu fast glei­chen Antei­len auch in der Tou­ris­mus­in­dus­trie (57%) sowie beim Staat (41%). 

Umwelt­schutz beginnt bereits in der Pla­nung eine Hotel­pro­jekts

Auf Mau­ri­ti­us müs­sen alle neu­en Hotel­pro­jek­te zunächst durch das Minis­te­ri­um für Umwelt und nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung geneh­migt wer­den. Daher spie­len bereits bei der Bau­pla­nung Umwelt­fak­to­ren eine zen­tra­le Rol­le. Im Fall des 2011 eröff­ne­ten Long Beach Resorts hat  bereits das Archi­tek­ten-Team dar­auf geach­tet, natür­li­che Res­sour­cen wie Wind und Son­nen­licht best­mög­lich zu nut­zenBrei­te Glas­fron­ten, die für Hel­lig­keit in den Zim­mern sor­gen, leis­tungs­star­ke Iso­lie­rung und eine offe­ne Bau­wei­se, die den Wind zur natür­li­chen Küh­lung nutzt, sind  klei­ne Bau­stei­ne in einem aus­ge­klü­gel­ten Gesamt­sys­tem.

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 Ener­gie­spa­ren durch Pflan­zen und moderns­te Tech­nik

Dort wo Kli­ma­an­la­gen und elek­tri­sches Licht zum Ein­satz kom­men, schal­ten Bewe­gungs­mel­der bei lee­ren Räu­men die künst­li­chen Res­sour­cen auto­ma­tisch aus. Ins­ge­samt gibt es rund 6.000 strom­spa­ren­de LED-Leucht­mit­tel sowie Ener­gie­spar­lam­pen. Sie ver­brau­chen cir­ca zehn Mal weni­ger Ener­gie als her­kömm­li­che Beleuch­tungs­sys­te­me und geben kei­ne Wär­me ab, die wie­der­rum zu einem erhöh­ten Küh­lungs­be­darf füh­ren wür­de. Auch die Kli­ma­an­la­gen des Hotels ent­spre­chen neu­es­ten tech­no­lo­gi­schen Stan­dards und ver­brau­chen weni­ger Strom als ihre Vor­gän­ger. Das hei­ße Was­ser, das beim Küh­lungs­pro­zess ent­steht, wird in den Was­ser­kreis­lauf des Resorts zurück­ge­führt.  Zusätz­lich unter­stüt­zen 700 Qua­drat­me­ter Solar-Panels die Warm­was­ser­ge­win­nung. Alle Gebäu­de sind drei­fach iso­liert, auf den Dächern wach­sen Pflan­zen, die die Hit­ze der Son­ne absor­bie­ren und so die Innen­räu­me auf natür­li­chem Wege kühl hal­ten. Hand­tü­cher und Bett­wä­sche wer­den nur bei aus­drück­li­chem Wunsch des Gas­tes gewech­selt. Alle Wasch­räu­me in öffent­li­chen Berei­chen, aber auch in den Zim­mern sind mit Durch­lauf­reg­lern aus­ge­stat­tet, die den Was­ser­ver­brauch mini­mie­ren. In der Wäsche­rei wird durch eine scho­nen­de Vor­be­hand­lung der Wäsche mit Ozon die durch­schnitt­li­che Was­ser­tem­pe­ra­tur auf 35 Grad gesenkt. Mit all die­sen Maß­nah­men spart das Long Beach jähr­lich Strom­kos­ten, die einem Jah­res­ver­brauch von 500 Haus­hal­ten auf Mau­ri­ti­us ent­spricht.

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 Recy­cel­tes Was­ser und Kom­post als Lebens­spen­der

Im Gar­ten des Long Beach wach­sen mehr als eine  hal­be Mil­lio­nen Pflan­zen, dar­un­ter 26 ende­mi­sche Arten. Die Gärt­ne­rei küm­mert sich um die Auf­zucht und Pfle­ge. Sie legt gro­ßen Wert dar­auf, dass die grü­ne Infra­struk­tur den kli­ma­ti­schen Bedin­gun­gen des indi­schen Oze­ans ent­spricht. So wird die künst­li­che Bewäs­se­rung mini­miert. Hier­für kommt neben Regen­was­ser, das in eige­nen Tanks zwi­schen­ge­spei­chert wird, auch mit UV-Licht behan­del­tes Abwas­ser zum Ein­satz. So wer­den aus den 350Kubikmetern täg­li­chen Was­ser­be­darf  zwei Drit­tel aus recy­cel­tem Was­ser gespeist. Im Long Beach fal­len täg­lich cir­ca 150 Kubik­me­ter Grün­ab­fäl­le von Pflan­zen und Essens­res­ten an, die als Kom­post im Gar­ten wie­der­ver­wer­tet  und als Bio­mas­se zur Strom­erzeu­gung genutzt wer­den. Müll wird nach Roh­stof­fen sor­tiert recy­celt.

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 Nach­hal­tig­keit auch auf dem Golf­platz

Auch auf dem nahen 18-Loch Le Tou­ess­rok Cham­pi­ons­hip-Golf­platz, der eigen­hän­dig von der deut­schen Golf-Legen­de Bern­hard Lan­ger geplant wur­de, spielt der Umwelt­schutz eine wich­ti­ge Rol­le.  Bewäs­sert wird das Grün mit recy­cel­tem Was­ser, das aus dem nahen Resort kommt. Die beson­ders salz­re­sis­ten­te Gras-Art  Salem Seashore Pas­palum sorgt dafür, dass der Groß­teil des uner­wünsch­ten Unkraut effek­tiv mit Salz­was­ser bekämpft wer­den kann. Für den Rest kom­men Pes­ti­zi­de zum Ein­satz, die zu 90% aus Pflan­zen­ex­trak­ten bestehen. Das Per­so­nal wird ste­tig geschult, regel­mä­ßig wer­den exter­ne und inter­ne Kon­trol­len durch­ge­führt. Der Platz gilt als her­aus­for­dernd, nicht zuletzt da prä­gen­de Land­schafts­for­men wie Bäu­me, Lava­fel­der und Dünen in den Ver­lauf inte­griert wur­den.

 Long Beach Mau­ri­ti­us — „Urban Beach Resort“ am Traum­strand

Im Design­ho­tel Long Beach bei Bel­lema­re an der Ost­küs­te von Mau­ri­ti­us ist der Name Pro­gramm: An einem der längs­ten Strand­ab­schnit­te der Zucker­in­sel gele­gen ver­eint das Resort mit sei­nen gerad­li­ni­gen und puris­ti­sche Desi­gnele­men­ten kon­trast­reich tren­di­gen City-Schick mit relax­ter Strand­at­mo­sphä­re. 255 Zim­mer und zwei Strand­sui­ten lie­gen ein­ge­bet­tet in einem tro­pi­schen Gar­ten mit mehr als 500.000 Pflan­zen. Mit­tel­punkt des öffent­li­chen Gesche­hens bil­det eine modern gestal­te­te Piaz­za mit fünf Restau­rants, einer Lounge Bar und Bou­ti­quen.  Beson­ders jun­ge Fami­li­en füh­len sich in dem neu­en Resort wohl – die groß­zü­gi­gen Fami­li­en­zim­mer bie­ten Platz für bis zu drei Kin­der und der groß­zü­gi­ge Sport- und Well­ness­be­reich mit eige­ner Klet­ter­wand und Bah­nen-Schwimm­be­cken lässt kei­ne Lan­ge­wei­le auf­kom­men.

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 Sun Resorts Limi­ted ist eine eta­blier­te mau­ri­ti­sche Hotel­grup­pe. Ihre Flagg­schif­fe sind die bei­den 6‑S­ter­ne-Resorts Le Tou­ess­rok auf Mau­ri­ti­us und Kan­uhu­ra auf den Male­di­ven. Zudem besitzt und führt Sun Resorts auf sei­ner Hei­mat­in­sel das neue Long Beach (5 Ster­ne), das Sugar Beach (5 Ster­ne) sowie La Piro­gue (4+ Ster­ne). Im Okto­ber 2012 nahm das Ambre Hotel (4 Ster­ne) sei­nen Betrieb unter der Sun Resorts Flag­ge auf. Hoch­wer­tig und modern aus­ge­stat­te­te Zim­mer, ein facet­ten­rei­ches Frei­zeit­pro­gramm, Ser­vice mit Lie­be zum Detail sowie ein attrak­ti­ves Preis-Leis­tungs-Ver­hält­nis sind Eck­punk­te der Unter­neh­mens­phi­lo­so­phie. Die Sun Resorts enga­gie­ren sich zudem in den Berei­chen Sozia­les, Öko­lo­gie und Qua­li­täts-Manage­ment. So erhielt das Le Tou­ess­rok als ers­tes Hotel der Insel die ISO 9001:2008-Zertifizierung. Die Grup­pe ist an der Bör­se von Mau­ri­ti­us notiert.