Mau­ri­tius punk­tet mit krea­ti­ven Gourmet-Festivals, ein­zig­ar­ti­gen Restau­rants und inter­na­tio­na­ler Küche. Fragt man nach Ein­drü­cken und Erin­ne­run­gen des Urlaubs auf Mau­ri­tius, so wird auch immer wie­der die abwechs­lungs­rei­che und exzel­lente Küche der Insel genannt. Wir haben einige der kuli­na­ri­schen High­lights für Sie zusam­men gestellt.

Jedes Jahr im März fin­det auf Mau­ri­tius das Ber­nard Loi­seau Culi­nary Fes­ti­val statt. 2011 ging das Event in die sechste Runde und lud euro­päi­sche und ein­hei­mi­sche Chef­kö­che zu einem kuli­na­ri­schen Tref­fen ins Con­stance Belle Mare Plage. Inter­na­tio­nale Gäste und Medien woh­nen dem Event bei, bei dem regio­nale Tra­di­tio­nen mit west­li­chen Spe­zia­li­tä­ten zu einer facet­ten­rei­chen Kom­bi­na­tion ver­eint wer­den. In die­sem Jahr gin­gen der fran­zö­si­sche Ster­ne­koch Serge Vieira und Har­rish Mun­gur, Chef de Par­tie des Blue Penny im Con­stance Belle Mare Plage, als Sie­ger hervor.

Doch auch abseits des Fes­ti­vals bie­tet die Insel das ganze Jahr über eine ein­zig­ar­tige Cui­sine. Durch unzäh­lige Ein­flüsse aus der Viel­falt an hier vor­herr­schen­den Kul­tu­ren und Tra­di­tio­nen hat sich die mau­ri­ti­sche Küche zu einem Schmelz­tie­gel der Gourmet-Impressionen entwickelt.

Restau­rants auf Mau­ri­tius beste­chen nicht nur durch feine Geschmä­cker, son­dern auch durch ihre ein­zig­ar­tige Lage. Das Le Bara­chois im Le Prince Mau­rice ist das ein­zige schwim­mende Restau­rant der Insel. Vom Was­ser aus genießt der Gast in vor­neh­mem Ambi­ente den unein­ge­schränk­ten Blick auf das Meer. Im Zen­trum des Städt­chens Moka lädt das Escale Creole zu einem Mit­tag­es­sen im tro­pi­schen Gar­ten einer kreo­li­schen Fami­lie, beste authen­ti­sche Haus­manns­kost inklu­sive. Eureka, eine herr­schaft­li­che Villa aus dem Jahr 1836, ist heute ein Museum und bie­tet kreo­li­schen Mit­tags­tisch in kolo­nia­lem Ambi­ente. Domaine Anna am Strand von Flic en Flac punk­tet mit lecke­rem Chi­nese Food — als High­light kann ein Tisch auf dem Was­ser reser­viert wer­den. Öster­rei­chi­sches Flair am Bota­ni­schen Gar­ten von Pam­plemous­ses bie­tet das Café Valse de Vienne, in dem eine Sacher­torte und eine Tasse Wie­ner Melange zum Ver­wei­len einladen.

In den erst­klas­si­gen Restau­rants der Insel ver­wöh­nen Spit­zen­kö­che ihre Gäste. Im Spoon des Iles des Le Saint Géran kocht Alain Ducasse mit drei Michelin-Sternen tra­di­tio­nelle und außer­ge­wöhn­li­che Spei­sen für Besu­cher aus aller Welt. Das Gour­met­re­stau­rant The Indou­chine im Beau Rivage bie­tet exzel­lente asia­ti­sche Küche in der Atmo­sphäre der fran­zö­si­schen Kolo­ni­al­zeit. Das Restau­rant Safran im Le Tou­ess­rok bie­tet eine moderne Inter­pre­ta­tion tra­di­tio­nel­ler indi­scher Küche – Mit­tel­punkt ist hier die offene Küche mit Tandoori-Öfen.

Wer selbst die mau­ri­ti­sche Koch­kunst beherr­schen will, kann einen der zahl­rei­chen Koch­kurse besu­chen. Im Le Prince Mau­rice fin­det jeden Mitt­woch der Koch­kurs „The Dis­co­very of the Mau­ri­tian Cui­sine“ statt. Gäste besu­chen mor­gens gemein­sam mit einem Koch den Markt in Flacq und begin­nen danach direkt mit der Zube­rei­tung. Der Kurs kos­tet etwa 80 Euro und ist für zwei bis sechs Per­so­nen kon­zi­piert. Im Dina­ro­bin Hotel Golf & Spa lockt ein kreo­li­scher Koch­kurs mit regio­na­len Zuta­ten und exo­ti­schen Gewür­zen. Nach einer Ein­füh­rung in Küche und Kul­tur wer­den typisch mau­ri­ti­sche Spe­zia­li­tä­ten zube­rei­tet und danach wird das Erlernte mit einem Zer­ti­fi­kat durch den Koch belegt. Im Preis von umge­rech­net etwa 100 Euro sind das Kurs­ma­te­rial und Rezept­kar­ten inbegriffen.

Auch im Shanti Mau­rice bekom­men Gäste eine beson­dere Ein­füh­rung in die Küche des Hau­ses. Ein Kräu­ter– und Gemü­se­gar­ten ver­sorgt das Hotel täg­lich mit fri­schen Zuta­ten. Über 30 Arten wach­sen hier, je nach Sai­son run­den Zitro­nen­gras, Ros­ma­rin, Basi­li­kum, Minze, Auber­gi­nen oder Brok­koli die Gerichte ab. Küchen­chef Wil­li­bald Rein­ba­cher gibt indi­vi­du­ell geführte Tou­ren durch den Kräu­ter­gar­ten und erklärt gerne die Phi­lo­so­phie hin­ter dem Menü des Resorts.