Ange­fan­gen hat alles mit einer Wind­böe am Lago di Garda. Eben noch stand Markus Schlit­ten­bauer ein­fach so auf dem Brett, als er im näch­sten Moment von eben jener Böe Rich­tung Hotel Pier auf Höch­st­geschwindigkeiten von min­destens 20 km/h beschle­u­nigt wurde. Wow! Von da an war Wind­sur­fen seine große Leidenschaft.

1993 grün­dete er gemein­sam mit seinem Vater die Surf & Action Com­pany und ist mit­tler­weile ein Insti­tu­tion im Surf­s­port. Mau­ri­tius gehört zu seinen Lieblingsre­vieren und ich denke nach dem Studium seines wun­der­baren Artikels wird sich so mancher Surfer wün­schen, auch vor Mau­ri­tius aufs Brett zu steigen.

“Bret­ter die die Welt bedeuten” von Markus Schlittenbauer

Im Juni 1999 waren wir erst­mals auf Erkun­dungs­tour im Indis­chen Ozean, um für Euch mehrere Spots und Hotels zu testen. Es geht uns immer darum, für unter­schiedliche Fahrkön­nen den Mul­tispot zu finden. Einen Monat später inspizierte der dama­lige Chefredak­teur der SURF, Jochen Welz, mit dem Fotografen Stef­fen Diet­rich die Insel. Im surf-Magazin 5/2000 könnt Ihr nach­le­sen, was die bei­den über Surfspots, Hotelerie, über Land, Leute und Locals berichten. Zwis­chen­zeitlich haben wir das Feed­back vieler Hun­dert Stam­mgäste, die seit Mai 2000 an den ver­schiede­nen Spots gewohnt und gesurft haben. Seit April 2001 waren unsere Part­ner Alex Duparc und Denise Schuh­macher – mit kurzen Unter­brechun­gen – auf der berühmten Brief­markenin­sel, und instal­lierten dort ihr Surf & Action Cen­ter, das seit Novem­ber 2003 am neuen und von Anfang an geplanten Platz liegt.
Damit kön­nen wir Euch am besten Multi– und All­roundspot vom Anfänger-Stehrevier mit Freeride-Piste inner­halb des Riffs, von schöner Ein­steiger­bran­dung bis zu mas­tho­hen clea­nen Wellen, fast alles an einem Platz bieten. Dieses Traum­re­vier mit bre­iten weis­sen Sand­strän­den und einer ste­htiefen geschützten Lagune liegt direkt vor dem beliebten Hotel Berjaya.

Mau­ri­tius ist gün­stiger als Ihr denkt! Nicht nur, dass das 4-Sterne-Hotel direkt am Spot mit Flug und 2 Wochen erstk­las­siger Halbpen­sion zum Teil schon ab 1.550 Euro zu haben ist, Alex und Denise haben sich auch nach preiswerten Appart­ments umge­se­hen und selbst getestet. Mau­ri­tius bietet außer­halb der Hotels uner­wartet niedrige Leben­shal­tungskosten. Ihr werdet überrascht sein, auf der „teuren Insel“ (dieser Ruf trifft zumin­d­est auf die Brief­marke zu) bei Selb­stver­sorgung gün­stiger als zu Hause leben zu kön­nen. Famil­iäre „Pik Pik“-Appartments liegen z.B. nur 3km vom Spot ent­fernt, am Fuß des Le Bra­bant Berges. Zu jedem Appart­ment gibt’s zwei Fahrräder für eine geringe Gebühr – so seid Ihr in 10 Minuten bequem am Surf & Action Cen­ter. Empfehlen kön­nen wir auch die schö­nen Aparte­ments „Ropsen“ im 6 km ent­fer­n­ten Ort La Galuette. „Vom-Bett-aufs-Brett“ ist natür­lich am 4-Sterne Hotel Ber­jaya am schön­sten. Auf­grund des Preis/Leistungsverhältnisses, dem sehr fre­undlichen Ser­vice, der schö­nen Anlage mit schö­nen Deluxe Zim­mern (54m² groß) und des guten Essens, kom­men viele immer wieder (man gönnt sich ja sonst nix).

Was macht Mau­ri­tius für uns so inter­es­sant? Der Wind: Wenn bei uns Som­mer ist, bläst hier ein sehr beständi­ger warmer Südost­pas­sat. Die Recherchen von Dr. Sach­weh zeigen eine 80%ige Windbeständigkeit in der Zeit Mai-November, mit meist 5 Bft und mehr. Auch von Novem­ber bis April gibt es in der Regel rund 60% Gleitwind­tage. Das Klima: Mau­ri­tius — The BETTER SUMMER. In keinem europäis­chen Land findet Ihr zur Hochsom­merzeit ein so angenehm mildes und gesun­des Klima wie von Mai bis Okto­ber auf Mau­ri­tius – dort ist dann „Win­ter“. Auch bei auf­frischen­den Winden von 5–6 Bft. sind wir mit dem Shorty gefahren. Die Durch­schnittstem­per­a­turen bewe­gen sich um 25 Grad Wasser und 26–28° Luft. Während der Nacht kühlt es auf angenehme 17 bis 22° ab. Meist zeigen sich nur kurze Regen­schauer, in der Regel nachts. Auch der schöne weiße Koral­len­sand wird nicht heiß, so daß man immer bar­fuss laufen kann. Im Juli & August wird es etwas küh­ler, dann soll­ten Pullover und Wind­jacke nicht fehlen. Der Wind­schat­ten des Ber­jaya leis­tet dann tagsüber gute Dien­ste, beson­ders für Nicht­surfer.
Mau­ri­tius hat viel zu bieten: Exo­tis­che Land­schaften, schneeweiße Pud­er­mehlstrände, glasklares Wasser und bizarre Bergmas­sive ste­hen in Gegen­satz zum regen Treiben in der Haupt– und Hafen­stadt Port Louis, den quirli­gen Märk­ten und dem bun­ten Völk­ergemisch. Zum Wind­sur­fen allein viel zu schade! Wenn mal kein Wind bläst, bieten Natur und Infra­struk­tur unendlich viele Alter­na­tiven. Beson­ders beein­druckt waren wir von dem friedlichen Zusam­men­leben der ver­schiede­nen Reli­gio­nen, denn Mus­lime, Hin­dus, Bud­dhis­ten und Chris­ten leben dort vor­bild­haft miteinan­der. SURF 4/99 schreibt: „ein Tropen­paradies in dem sich die Natur in Fülle und Far­ben ver­schwen­det, ganzjährig Wasser– und Luft­tem­per­a­turen über 24° und ein traumhaft schöner Pal­men­strand. Ein paradiesis­cher Anblick.“

Die Qual­ität der mau­ri­tian­is­chen Hotelerie, Gas­tronomie und des Ser­vice ist welt­berühmt. Abso­lut vor­bildlich ist die Fre­undlichkeit des Per­son­als und der Ein­heimis­chen. In allen Hotels wird großer Wert auf vorzügliche Küche gelegt. Dabei reicht das kuli­nar­ische Ange­bot von einem reich­halti­gen Früh­stücks­buf­fet über aus­geze­ich­nete inter­na­tionale Küche mit ital­ienis­chen, franzö­sis­chen, chi­ne­sis­chen, indis­chen, bis hin zu kre­olis­chen Spezial­itäten und den Köstlichkeiten des Meeres. Und da im Som­mer die Mehrheit der Bade­touris­ten wegen des oft starken Windes lieber fern bleibt, senken die Hote­liers ihre Preise. Ganz beson­ders erfreut wer­den Eltern mit Kindern sein, denn in Begleitung zweier Erwach­se­nen gilt für die meis­ten Hotels, daß ein Kind (bis 4 bzw. 11 Jahren) umsonst fliegt und wohnt, egal wie lange Ihr bleibt! Es fallen nur geringe Taxes/Gebühren sowie zum Teil ein geringer Essen­spreis an. Gilt nicht Ostern, Okto­ber und über Neujahr.

Anreise: Wir fliegen (wie in die Karibik) 10 bis 11 Stun­den, dies­mal allerd­ings Rich­tung Südosten über den Äqua­tor hin­weg, und ohne Jet­lag, da die Zeitver­schiebung nur 2 Std. beträgt. Dank Condor/ThomasCook und Air Mau­ri­tius bequem mit größeren Sitz­ab­stän­den, jeden Mittwoch ab München und jeden Sam­stag (Nov–April auch Mon­tags) ab Frank­furt, jew­eils mit Zubringern von fast allen deutschen Flughäfen. Über Nacht hin und tagsüber zurück. Wer beson­ders bequem sitzen, liegen, schlafen, fliegen, fürstlich speisen und ver­wöhnt wer­den möchte, dem empfehlen wir die Com­fort Class. Außer­dem bieten wir Euch Di und Fr Flüge mit Air Mau­ri­tius (Abflug München ab 1.5. gestrichen). Für die Mate­rialmit­nahme fällt bei bei­den Air­lines auf dieser Langstrecke nur € 80/Board an. Der Land­trans­fer (€ 50) wird durch unsere Reise­leitung organ­isiert. Auch in diesem Punkt steht Mau­ri­tius mit der Incoming-agentur Con­nec­tions an erster Stelle. Exo­tisch bemalte Busse holen Euch mit und ohne Brett vom Flughafen ab. Inhaber ist der seit 30 Jahren auf der Insel lebende Karl Brau­necker. Ein sym­pa­this­cher Deutscher, der uns in Zusam­me­nar­beit mit Alois bei der Erkun­dung und Erprobung aller Reviere beson­ders geholfen hat, inklu­sive Beschaf­fung der Hub­schrauber für unsere Videoauf­nah­men. Die Reise­lei­t­erin­nen sprechen gut Deutsch, Englisch, Franzö­sisch, Creol. Reise­lei­t­erin Dina hat uns 10 Tage lang ihre Insel mit aller Liebe zur Natur gezeigt und auch zum Unter­wasser­laufen geführt. Hier fressen Euch 1000 bunte Fis­che aus der Hand – ohne Tauchausrüstung.

Poli­tis­che Sicher­heit: Mau­ri­tius ist eines der weni­gen Län­der, die kein Mil­itär haben. Es gibt kaum Arbeit­slose und damit wenig Krim­i­nal­ität oder Fanatismus. Es sind keine Imp­fun­gen vorgeschrieben (aktuell bitte beim Hausarzt erkundi­gen), es gibt keine außergewöhn­lichen gesund­heitlichen Gefahren. Die medi­zinis­che Ver­sorgung hat europäis­chen Standard.

Das Revier liegt in der Region „Le Morne“, rund um den mächti­gen Felsen „Le Bra­bant“: Surf schreibt in Heft 5/2000: „Das Sahnestückchen für Wind­surfer: Le Morne, eine ham­mer­för­mige Hal­binsel, die sich nach Westen aus­richtet.“ Vom Flughafen bis nach Le Morne führt die Fahrt teil­weise durch das Lan­desin­nere, sowie an der Küste ent­lang – das wahre Mau­ri­tius abseits der Hotel­re­sorts. „Durch eine Land­schaft, die Dichter und Lit­er­aten zu lei­den­schaftlichen Elo­gen ver­leit­ete. Le Morne ist ein Juwel: Zwei ste­htiefe Lagunen mit bügel-glattem Wasser, davon eine direkt vor dem 4-Sterne-Hotel Ber­jaya. Ein paar hun­dert Meter südlich des Ber­jaya biegen die Wellen an drei Breaks um ein Korallenriff.“

Wer den Spot am Fuße des Bra­bant zum ersten Mal sieht, wird schlichtweg begeis­tert sein. Vor Euch liegen: weißer Sand­strand, eine türk­is­far­bene Lagune mit ste­htiefem Flach­wasser, die zum Wasser­start– und Halsen­train­ing ein­lädt; auch für unsere Freestyle-freaks ein opti­males Übungs-gebiet. Aber auch für Anfänger ist bestens gesorgt. Diese finden ihr Revier noch weiter in Lee, direkt vor unserer Sta­tion. Denn auch wenn der Wind um die Ecke mit 7 Bft. in die Segel bläst, machen unsere Anfänger im sicheren Strand­ab­schnitt bei 3–4 Bft. ihre ersten Erfahrun­gen mit Brett und Segel. An manchen Tagen, wenn die Strö­mung zu stark ist, soll­ten Anfänger jedoch nicht zu weit rausfahren.

Weltklasse-Wellenspots: Die Lagune wird von einem Riff begrenzt, über dem sich per­fekte Wellen zwis­chen 1 und 3 Metern Höhe brechen (Innen­riff) – ein opti­males Revier für unsere Wellene­in­steiger (per­fek­ter Wasser­start und sicherer Umgang mit einem Wave­board sind Voraus­set­zung, Wellen­re­vier nur mit Wave­board befahrbar! Das rel­a­tiv stumpfe Riff liegt ca. 1 m tief). Etwas weiter, ca. 2 km ent­fernt, rollen am Außen­riff namens Man­awa mas­thohe Wellen ent­lang. Dieser Wavespot ist für bere­its erfahrene Wellen­surfer per­fekt, das Riff liegt etwa 2m tief. Dann gibt es noch, etwas weiter in Lee, den berühmt berüchtigten Wavespot One­Eye, an dem eine der sauber­sten Wellen im indis­chen Ozean bricht. Der allerd­ings ist mit Vor­sicht zu genießen und nur für absolute Freaks und Wavespezial­is­ten geeignet, da das Wasser sehr flach ist und die Welle sehr schnell und kraftvoll läuft. Das heißt im Klar­text, schon ein kleiner Fehler kann zum Ren­dezvous mit dem Riff führen. Bitte beachtet: Alle 3 Wellenspots haben Brandungs-, nicht nur Dünungswellen!
Der Pas­satwind bläst sideshore von links. Mit den offiziellen Windw­erten der let­zten 10 Jahre und dem Ver­gle­ich zur Real­ität am Spot, stellte sich her­aus, dass der Wind bei Le Morne auf­grund von Leit­planken­ef­fek­ten (bergige Süd­küste) immer mit 1–2 Bft. stärker bläst, als an anderen Spots auf der Insel.
Das Surf & Action Cen­ter mit aktuellem RRD– und NeilPryde-Material (ca. 40 Boards, ca. 60 Riggs) besteht seit 3 Jahren am Ende des Berjaya-Hotel-Geländes, ca. 80m vor dem Start­punkt des Windes. Nach 3 Jahren „Kampf“ mit der Bürokratie wurde im Sep­tem­ber 2003 endlich das lange geplante zweite Sta­tion­s­ge­bäude direkt am Wind fer­tig gestellt. Jetzt liegt das Surf & Action Cen­ter am besten Platz des Spots, rechts mit schwächerem Wind für alle Auf­steiger, links mit freiem Start in Freestyle-Lagune und Wellen. Im Nach­barho­tel Indian Resort ist ein Club Mis­tral (rund 40 Boards) eröffnet wor­den. Dieser liegt voll im Wind, was für die Cracks beque­mer ist, für schwächere Surfer und deren Begleit­per­so­nen jedoch zeitweise unan­genehm (beson­ders Juli/August kühl bzw. zu stür­misch) sein kann. Beide Sta­tio­nen sind täglich, also auch son­ntags geöffnet!

Revier­sicher­heit: Um die vie­len Möglichkeiten dieses ein­ma­li­gen Reviers ohne unnötige Gefährdung nutzen zu kön­nen, gilt es ein paar Punkte zu beachten. Seit Ende Juli haben wir als erster Anbi­eter weltweit ein einzi­gar­tiges GPS-Sicherheitssystem einge­führt, mit dem die Posi­tion jedes Surfer lück­en­los auf bis zu 6 km Ent­fer­nung von der Sta­tion ver­folgt wer­den kann. Auch das sollte aber bitte nie­man­den zur Selb­stüber­schätzung des eige­nen Fahrkön­nens ver­leiten! Das Gerät ist für rund € 30/Woche zu beste­hen­den Leis­tun­gen wie Board­mi­ete oder Lagerung zubuch­bar. Außer­dem habt Ihr die Möglichkeit mit wasserdichten Funkgeräten in Kon­takt mit der Surf&Action-Station zu bleiben, ein bewährtes Konzept aus Dahab.
1) Generell: Bitte hal­tet Euch immer an die Anweisun­gen und Empfehlun­gen der Sta­tion­sleiter! Wir weisen nach­drück­lich darauf hin, dass das Revier ins­beson­dere ausser­halb der Riffs und nahe der Öffnun­gen des Rif­fgür­tels nicht zu unter­schätzende Gefahren birgt. An ca. 10–15% der Surf­tage im Jahr gibt es sehr starke Strö­mungen, ver­bun­den mit großem Wellen­gang, die auch an den Ein­steiger­riffs Ret­tungsver­suche unmöglich machen. Nach 2 Jahren Überzeu­gungsar­beit kon­nten wir die Behör­den mit­tler­weile zur Zulas­sung von Jet­Skis als Ret­tungs­geräte unter der Führung der Küstenwache bewe­gen. Wann diese jedoch 100%ig instal­liert sind, ist bis­lang noch nicht abse­hbar. Bis dahin sind die Motor­boote der Sta­tio­nen bereit, die allerd­ings bei extremen Bedin­gun­gen nicht hin­ters Riff fahren kön­nen! Unser Tipp für Wave­cracks für Man­awa: „Mietet“ Euch einen Fis­cher samt Boot (ca. € 15/Tag), der Euch begleitet! 2) In der Lagune gibt es mehrere gut sicht­bare Stellen mit Fel-sen/Korallen, die man nicht überfahren sollte. Wir empfehlen Surf­schuhe. 3) Gezeiten: Wenn die Ebbe mittags/nachmittags ein­trifft, so muss man eine ca. 2stündige Surf­pause ein­le­gen, um die Finnen zu scho­nen. Durch die tägliche ca. 2stündige Ver­schiebung der Gezeiten ist dies nur an manchen Tagen nötig. 4) Strö­mung: An eini­gen Tagen mit hohen Wellen kann sich eine starke Strö­mung entwick­eln, dann sollte man nicht die Lagune ver­lassen. Tipps geben die Sur­flehrer. 5) Langschläge: Die Zone zwis­chen Innen­riff und Außen­riff (Man­awa) ist kein „Flachwasser-Speedstrip“ und daher für Langschlag-Heizer nicht geeignet!

Hotels & Apparte­ments: Direkt am Spot und an der Surf&Action-Station liegt das Ber­jaya Le Morne-Hotel, südöstlich vor dem Bra­bant­berg. Das Hotel ist von tro­pis­cher, asi­atis­cher Architek­tur bee­in­flusst und ver­mit­telt ein fer­nöstliches Flair. Die kom­fort­ablen Chalets (mit je 2 Zim­mern im EG und 2 Zim­mer im 1.Stock) mit Sicht auf das Riff und Sur­fgeschehen gewähren lux­u­riöse Bequem­lichkeit. Das Hotel ver­fügt über ins­ge­samt 200 großzügig konzip­ierte Zim­mer à 54m², die mit Bad, sep­a­rater Dusche, sep­a­ratem WC, Haartrock­ner, Kli­maan­lage, Ven­ti­la­tor, Tele­fon, Farb-TV mit Video­pro­gramm und Musikan­lage, Safe, Mini­bar, Tee/Kaffeekocher sowie Balkon oder Ter­rasse aus­ges­tat­tet sind. Buch­bar nur mit Halbpen­sion. Den Gästen ste­hen wahlweise das Restau­rant „La Cas­cade“ mit inter­na­tionaler Küche und das chi­ne­sis­che Restau­rant „Ori­ent Pearl“ zur Auswahl. Wie in fast allen Luxu­sho­tels von Mau­ri­tius ist im Preis inklu­sive: 3 Ten­nis­plätze, 2 Squash­plätze, Segeln in Klein­booten, Schnorcheln, Aus­fahrten mit dem Glas­bo­den­boot, Wasser­ski zu fes­ten Zeiten und Snooker. Gegen Gebühr: Mas­sagen, Beau­tysa­lon, gute PADI-Tauchschule, Kata­ma­ranaus­flüge, Hochseefis­chen und Fahrrad­ver­leih, Fit­ness­cen­ter mit Sauna. Das neue Indian Resort liegt am Südende des Ber­jaya Rich­tung Osten. Das Hotel zeich­net sich durch eine sehr großzügige Gar­te­nan­lage und einen guten Ser­vice aus. Die großen Zim­mer sind sehr schön und geschmack­voll ein­gerichtet mit Bad/Dusche, WC, Fön, Kli­maan­lage, Sat-TV, Videokanal, Tele­fon, Mini­bar, Sitzecke, Safe. Von den drei Kat­e­gorien Stan­dard, Junior Suite und Fam­i­lien­z­im­mer liegen die bei­den ersteren zur Meer­seite hin. Im Preis inklu­sive ist Ten­nis, Wasser­ski, Vol­ley­ball, Bad­minton, Wasser­gym­nas­tik und Trimm­strecke. Gegen Gebühr gibts Wake­boar­den, Tauchen, Para­sail­ing und Hochseefis­chen. Das Hotel ver­fügt über einen großen Well­ness­bere­ich. Früh­stück und Aben­dessen in einem der 5 Restau­rants in Buf­fet­form. Einziger Nachteil des Hotels für Nicht­surfer: die Anlage steht voll im Wind und kann damit in den Monaten Juni–September etwas kühl wer­den. 5-Sterne-Hotel Les Pavil­lions. Am Nor­dende des Ber­jaya (damit etwa 800 m vom Surfspot ent­fernt) beginnt die Anlage des 4–5-Sterne-Hotels Les Pavil­lions. Das Hotel zeich­net sich durch eine sehr großzügige Gar­te­nan­lage, einen etwas bre­it­eren Strand als am Ber­jaya und einen her­vor­ra­gen­den Ser­vice aus. Die Zim­mer sind sehr schön und geschmack­voll ein­gerichtet. Von den drei Kat­e­gorien Stan­dard, Supe­rior und Deluxe ver­wöh­nen die bei­den let­zteren im Badez­im­mer mit einem Jacuzzi mit Blick aufs Meer. Die Zim­mer sind allerd­ings wesentlich kleiner als im Ber­jaya, also nor­male Hotelz­im­mer­größe. Wir kön­nen das Les Pavil­lions allen empfehlen, die noch mehr Kom­fort und Ser­vice wollen, dafür muss man aber den etwas weit­eren Weg zum Surfspot in Kauf nehmen. Gün­stig und famil­iär: Apparte­ments Pik Pik, am Fuße des Bra­bant­berges, an der Straße zum Ber­jaya, ca. 3 km vom Spot ent­fernt. Die Anlage ver­fügt über bunt ein­gerichtete, ein­fache Stu­dios mit Kitch­enette inkl. Geschirr, einer bzw. zwei Gaskoch­plat­ten, Kühlschrank und Kli­maan­lage. Eine Putzfrau kommt täglich außer Son­ntags und spült auch das Geschirr. Bei ihr kann man auch Baguette fürs Früh­stück bestellen. Im schön angelegten, blu­men­re­ichen Garten befindet sich ein Swim­ming­pool mit Jacuzzi, Ten­nis­platz (in jedem Stu­dio liegen Ten­niss­chläger und Bälle bereit) und 2 Grillplätze. Für jedes Stu­dio ste­hen jew­eils 2 Fahrräder kosten­frei zur Ver­fü­gung, mit denen man zum Beispiel in knapp 10 Minuten zur Surf­s­ta­tion radeln kann. Früh­stück und Aben­dessen, was übrigens vorzüglich schmeckt, sind vor Ort buch­bar (Bitte einen hal­ben Tag vorbestellen). Es gibt auch gute Busverbindun­gen z.B. zum Ber­jaya (ca. € 0,20), dann sind es noch 5 Minuten zu Fuß bis zur Surf­s­ta­tion. Oder zum näch­st­gele­ge­nen Super­markt, der sich in der Ortschaft La Gaulette befindet. Der Markt ist gut aus­ges­tat­tet und liegt 5 km von den PikPik-Studios ent­fernt. Preise: z.B. 1,5l Cola € 0,90 / 1 Baguette € 0,20 / 1 Bier € 0,50. Der Busstop befindet sich ein paar Meter vor der Anlage Pik Pik. Ein kleines Shop­ping­cen­ter mit Bank und Gel­dau­tomat (allerd­ings ohne Super­markt oder Lebens­mit­telgeschäft) befindet sich nur 20 m von den Stu­dios ent­fernt. Ab sofort kön­nen wir Euch auch die kom­fort­ableren Apparte­ments Les Lataniers ca. 20 m ober­halb der PikPik, anbi­eten. Fahrräder gün­stig zu mieten.
Im kleinen Ort La Gaulette, rund 7 km vom Surfspot ent­fernt, befinden sich die Apparte­ments, Bun­ga­lows und Villen von Mr. Ropsen. Wir kön­nen Euch voll ein­gerichtete Apparte­ments für 2, 3, 4 oder mehr Per­so­nen anbi­eten. Qual­ität und Sauberkeit ist hier sehr gut. Ropsens gibt Euch auch nüt­zliche Tipps für die Insel oder ver­mit­telt gün­stige Miet­wa­gen oder Pick-Ups!

Alter­na­tiven: Rund um das Hotel Ber­jaya oder die Apparte­ments findet eigentlich kein Nachtleben statt – nur das was die Hotels bieten. Der näch­ste kleine Ort, La Gaulette, bietet zumin­d­est ein paar nette kleine Restau­rants und Einkauf­s­möglichkeiten. Der Bär los ist dann in der Haupt­stadt Port Louis, ca. 35 min Aut­o­fahrt ent­fernt. Einer unser Tipps für tagsüber ist der Vanille Croc­o­dile Park, ca. 30 min ent­fernt an der Südostküste. Ein schön angelegter Park, in dem man sich fast wie im Dschun­gel fühlt, mit kleinen Wasser­fällen, Krokodilen, Riesen­schild­kröten, Affen und einige ein­heimis­che Exoten. Anschließend kann man Gris Gris, dem südlich­sten Punkt der Insel, einen Besuch abstat­ten: ein Aus­sicht­spunkt über der Fel­sküste, an dem der Wind immer am kräftig­sten bläst. Die Gis­cht spritzt hier manch­mal meter­hoch über den „weinen­den Felsen“. Sein Name rührt von ächzend stöh­nen­den Geräuschen, die man an den Stark­wind­ta­gen vernehmen kann. Desweit­eren sind Mountainbike-Touren mit Guide oder Canyon­ing zu empfehlen. Inter­es­sant sind auch die Wasser­fälle, die bunte Erde und das Hoch­plateau. All das kann man mit einem Miet­wa­gen, für ca.€ 35–40 am Tag inklu­sive Ver­sicherung und unlim­i­tierte Kilo­me­ter, erkun­den. Vor­sicht Linksverkehr!

Es ist wohl nicht übertrieben zu behaupten, daß Mau­ri­tius eines der weni­gen verbliebe­nen Paradiese unserer Erde ist! Holt Euch das Video zur Vorfreude.

(Markus Schlit­ten­bauer)

Viele weit­ere Infor­ma­tio­nen zum Sur­fen und auch die passenden Bilder zu diesen Beitrag finden Sie bei der Surf & Action Com­pany. Auch ein Video kann bestellt wer­den. Na dann — immer schön die Nase in den Wind stecken!