Auf Mau­ri­tius bekom­men Tou­ris­ten die Mög­lich­keit gebo­ten mit Del­fi­nen zu schwim­men. Wer am Del­fins­chwim­men teil­neh­men möchte sollte auf einen Anbie­ter ach­ten, der gewisse Regeln im Umgang mit den Del­fi­nen einhält.

Wer hat nicht schon immer mal davon geträumt mit Del­fi­nen zu schwim­men. Zahl­rei­che Rei­se­agen­tu­ren vor Ort bie­ten das Del­phin­schwim­mer in der Tama­rin Bucht im Wes­ten Mau­ri­tius als wah­ren Höhe­punkt an. Auf Mau­ri­tius kann die­ser Traum schnell zum Alb­traum wer­den. Tou­ris­ten sind oft nach dem Erleb­nis geschockt und emp­fin­den es mehr als eine Hetz­jagd ohne Har­pune. Das kleine Agen­tur Dols­wim macht es anders. Sie set­zen auf die Erhal­tung der Umwelt und stel­len wich­tige Regeln im Umgang mit den Del­fi­nen auf.

In den Mor­gen­stun­den kann beob­ach­tet wer­den wie die Tiere von Tama­rin auf dem Weg in die Tief­see schwim­men direkt vor der Küste von Le Morne. Bei Dols­wim wer­den vor jedem Del­fins­chwim­men Regeln in Eng­lisch und Fran­zö­sisch erklärt. Diese Regeln beinhal­ten eine Erläu­te­rung, wel­che Del­finar­ten zu sehen sind, was ihre Gewohn­hei­ten sind, die Leit­li­nien für nach­hal­ti­ges „Dol­phin Watching“ und die Sicher­heits­maß­nah­men auf dem Boot. Außer­dem wird mehr­fach dar­auf hin­ge­wie­sen, dass nur gute Schwim­mer ins Was­ser gehen sol­len, da das Meer an die­ser Stelle sehr tief ist und die Strö­mung stark. Die­ses Ver­hal­ten ist nicht selbst­ver­ständ­lich. Meist sieht das Bild so aus: die Boote fah­ren raus aufs Meer, fah­ren viel zu schnell und zu dicht hin­ter den Tie­ren her und im nächs­ten Moment sprin­gen die Gäste ins Was­ser ohne sich Gedan­ken zu machen. Der rich­tige Umgang mit Del­fi­nen sieht anders aus. „Dols­wim hält immer einen Abstand von min­des­tens 50 Metern zu den Tie­ren. Es wird nie zu nah auf­ge­fah­ren. Und es dür­fen immer nur maxi­mal drei Leute ins Was­ser“, erklärt Chefskip­per Alain. So stellt Dols­wim sicher, dass alle Schwim­mer wie­der sicher zurück ins Boot kom­men. „Das Meer ist unbe­re­chen­bar und auch ein guter Boots­füh­rer kann nicht alle Schwim­mer im Auge haben“, fügt der Chefskip­per hinzu. Viele Gäste sind davon über­zeugt: „Diese Tiere haben etwas Segens­rei­ches. Sind sie anwe­send, ist jeder Tag unver­gess­lich. Del­fine sind die fan­tas­tischs­ten aller Krea­tu­ren im Meer und es ist wich­tig, diese Tiere unter beson­de­ren Schutz zu stel­len.“ Diese außer­ge­wöhn­li­chen Säu­ge­tiere hät­ten schon immer einen beson­de­ren Platz im Her­zen und im Ver­stand. Die Del­finar­ten, Spin­ner und Tümm­ler, haben an der West­küste von Mau­ri­tius einen Platz zum Aus­ru­hen gefun­den und kön­nen sich an dem Fisch­reich­tum bedie­nen. „Del­fine leben in Grup­pen von etwa 20 Tie­ren oder mehr zusam­men“, belehrt der Chefskip­per Alain seine Gäste.

Dols­wim setzt auf die fach­li­che Kom­pe­tenz sei­nes Chefs Skip­per Alain, dem auch ein Zer­ti­fi­kat für seine aktive Mit­ar­beit für die Erhal­tung der Mee­res­welt ver­lie­hen wurde. Ebenso gewähr­leist er die Sicher­heit sei­ner Kun­den durch geeig­nete Lebens– und Sicher­heits­ein­rich­tun­gen auf allen Boo­ten und einem umfas­sen­den Ver­si­che­rungs­schutz bei­der Boote und der Gäste. Alain arbei­tet zusam­men mit Mit­glie­dern der MMCS Stu­die von Del­fi­nen an der West­küste und unter­stützt das nach­hal­tige „Dol­phin Watch“ auf Mau­ri­tius. Im Jahr 2007 wurde Chefskip­per Alain für das „Ate­lier de Ceta­ces“ in Madgas­kar ein­ge­la­den. Seine Arbeit zur Erhal­tung der Mee­res­um­welt fin­det im Aus­land die Aner­ken­nung, die er ver­dient. Direk­tor Jean Noël von Dols­wim und Alain sind Mit­glie­der der Asso­cia­tion pour l’l’Environnement Marin de l’Ouest „Ver­ei­ni­gung für die Mee­res­um­welt des Wes­tens“ und stel­len den Schutz und den Respekt gegen­über den Mee­res­be­woh­nern an höchste Stelle.

Quelle: PM Isla-Mauricia