Der Chefkoch des lux­u­riösen Beau Rivage Hotels auf Mau­ri­tius, Wal­ter Lan­franchi, hat mit frischen Früchten der Insel exper­i­men­tiert. Dabei sind vol­lkom­men unwider­stehliche Desserts her­aus­gekom­men, die einen schmer­zlichen Abschied von der Insel ver­süßen können.

Wenn man sie auf der Ter­rasse oder am lan­gen Sand­strand des Beau Rivage genießt, besteht allerd­ings die Gefahr, den kuli­nar­ischen Finessen des gebür­ti­gen Ital­ieners vol­lends zu ver­fallen. Fast jeder hat schon mal erlebt, dass Schoko­lade und süße Früchte glück­lich machen. Die Guaven und Mac­aro­nen des Beau Rivage machen sogar noch glück­licher, denn sie vere­inen beide Zutaten zu einem ulti­ma­tiven Gau­menkitzel: Für alle diejeni­gen, die noch nicht in den Genuss dieses ver­führerischen Nachtischs gekom­men sind und natür­lich erst recht für jene, die das köstliche Finale eines Essens noch ein­mal erleben wollen, hat Wal­ter Lan­franchi das Rezept verraten:

Zutaten für die Macaronen:

- drei weiße Eier

- 100g gemah­lene Mandeln

- 180g Puderzucker

- 20g feiner Zucker

- 2 Ess­löf­fel dun­kles Kakaopulver

Zubere­itung: Eigelb und Eiweiß tren­nen und eine Stunde bei Raumtem­per­atur ste­hen lassen. Ofen auf 150 Grad Cel­sius vorheizen. Pud­erzucker und gemah­lene Man­deln in Küchen­mas­chine zu sehr feinem Puder zer­mahlen und sieben. Eiweiß mit dem Hand­mixer schau­mig schla­gen, nach und nach den feinen Zucker unter­rühren, bis eine Meringue (glänzen­der Schaum) entsteht. Die Meringue nicht zu lange schla­gen, denn wenn sie zu trocken wird, gelin­gen die Mac­aro­nen nicht. Die Mis­chung aus Pud­erzucker und gemahle­nen Man­deln sowie das Kakaop­ul­ver zur Meringue hinzufü­gen. Dann die Masse vor­sichtig zu einem Teig ver­rühren, der eine zäh­flüs­sige Kon­sis­tenz hat. Zuerst schnell schla­gen, dann langsamer wer­den. Ins­ge­samt nicht mehr als 50 Schläge. Mit einer kleinen Menge des Teigs auf einem Teller testen: Wenn der Teig von selbst flach wird, hat er die richtige Kon­sis­tenz. Wenn er uneben ist, weiter rühren. Eine Spritztüte mit einer glat­ten, rel­a­tiv großen Tülle mit dem Teig füllen und 5 cm lange Streifen auf ein mit Back­pa­pier aus­gelegte Blech spritzen. Dabei genug Platz zwis­chen den Streifen lassen, da der Teig aufgeht. Sie kön­nen längliche Mac­aro­nen wie im Beau Rivage backen, oder die tra­di­tionell run­den und kleineren. Die Mac­aro­nen 30 Minuten abkühlen lassen, um die Schale zu härten, dann je nach Größe 8–10 m backen. Abkühlen lassen. Wenn sie gebacken sind, aber nicht sofort ver­wen­det wer­den, kön­nen sie in luft­dichten Dosen außer­halb des Kühlschranks einige Tage auf­be­wahrt oder einge­froren werden.

Zutaten für die weiße Schokoladencreme:

- 125 g weiße Kochschoko­lade von guter Qual­ität, in Stücke gebrochen

- 1 Tasse + 4 Ess­löf­fel Schlagsahne (circa 300 ml), gekühlt

Zubere­itung: Die weiße Schoko­lade und 2 Ess­löf­fel Schlagsahne in einer kleinen Met­allschüs­sel ver­rühren. Über einem Wasser­bad die Schoko­lade zum Schmelzen brin­gen, bis die Mis­chung geschmei­dig ist. Zum Abkühlen bei Zim­mertem­per­atur bei­seite stellen. Die Schoko­laden­mis­chung soll geschmolzen sein, darf aber nicht mehr heiß sein. Die verbliebene gekühlte Schlagsahne in einer anderen Schlüs­sel schla­gen, bis sie fast fest ist. Dann die weiße Schoko­laden­mis­chung ein­rühren, bis alles gut ver­mis­cht ist. (Das kann schon einen Tag im Voraus zubere­itet wer­den und zugedeckt im Kühlschrank auf­be­wahrt werden)

Anrichten: Die weiße Schoko­laden­creme auf die flache Seite der Mac­aro­nen stre­ichen und die geviertel­ten Guaven vor­sichtig darauf set­zen, dann wieder mit einer Mac­aro­nen­schicht bedecken.

Am besten bei Son­nenun­ter­gang im Beau Rivage genießen. Aber Vor­sicht. Es besteht Gefahr, süchtig zu werden!